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Gira veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht mit konkreten Kennzahlen

(4.3.2018) Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG hat einen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2016 veröffentlicht. Erstmals enthält der Report des Gebäudetechnikspezialisten mit Sitz in Radevormwald auch konkrete Kennzahlen. Sie geben Auskunft über die Leistungen des Industrieunternehmens in den drei Bereichen ...

  • Umwelt / Ressourcen,
  • Mensch / Gesellschaft und
  • Wirtschaft.

Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren orientiert sich Gira an den zwanzig Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes (DNK). „Wir haben den Anspruch, unsere Prozesse und die Organisation so zu gestalten, dass sie ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen Rechnung tragen“, erläutert Jan Böttcher, bei Gira zuständig für die Unternehmenskommunikation und das Nachhaltigkeitsmanagement. „Dafür haben wir uns entsprechende strategische Ziele gesetzt und zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht. Anhand von Kennzahlen verfolgen wir, was wir erreicht haben und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Wir lassen uns messen und machen dies in unserem Bericht transparent.“ Dies sei auch deswegen geboten, weil so überprüft werden könne, ob Investitionen, etwa in die Verbesserung der Energieeffizienz von Anlagen und Gebäuden oder in das Gesundheitsmanagement, für die Belegschaft zum einen ökonomisch, zum anderen aber auch ökologisch und sozial sinnvoll sind.

4% weniger CO₂ emittieret, 5% mehr produziert

Dem Bericht lässt sich u.a. entnehmen, dass die direkten und indirekten Emissionen von Kohlendioxid (CO₂) im Berichtsjahr um rund 4% gegenüber dem Vorjahr abgenommen haben, obwohl der Ausstoß der Produktion im selben Zeitraum um knapp 5% gestiegen ist. Dieses Minus von mehr als 700 t CO₂ entspricht in etwa dem jährlichen CO₂-Aus­stoß von 460 Mittelklassewagen (Diesel) mit einer Fahrleistung von jeweils 10.000 km. Zurückzuführen ist der Rückgang u.a. auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und CO₂-Kompensation. So setzt Gira beispielsweise ausschließlich auf einen klimaneutralen Versand seiner Produkte und Post. Auch die Emissionen des firmeneigenen Fuhrparks sind 2016 um etwas mehr als 10% im Vergleich zu 2015 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 135 t CO₂.

Kennzahlen helfen beim Steuern

Während beim Wasserverbrauch ebenfalls eine leichte Abnahme im Vergleich zu 2015 zu verzeichnen war, hat sich das Abfallaufkommen, gemessen an der Abliefermenge der Fertigung, 2016 kaum verändert. „Bedingt durch die gestiegene Produktionsleistung hat die Abfallmenge in absoluten Zahlen sogar geringfügig zugenommen. Obwohl der Anteil an recycelbaren Abfällen mit 55 Prozent 2016 relativ hoch lag, wollen wir bei der Vermeidung von Abfällen besser werden“, erklärt Nachhaltigkeitsmanager Böttcher.

Die Erfassung vorab definierter Messwerte im System der Nachhaltigkeitskennzahlen nutzt Gira gezielt auch dazu, etwaige Problembereiche und Ursachen zu identifizieren. „So können wir im Bedarfsfall Gegenmaßnahmen ergreifen“, berichtet Jan Böttcher.

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