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Forschungsprojekt: Feuerverzinken als Brandschutzmaßnahme für Stahlkonstruktionen

Broschüre „Inklusive Brandschutz - Feuerverzinken verlängert die Feuerwiderstandsdauer von Stahl“
  

(29.1.2019) Feuerverzinken dient zu allererst dem Korrosionsschutz und verbessert darüber hinaus auch die Feuerwiderstandsdauer von Stahl - zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Forschungsprojekt der TU München. Dank dieser Erkenntnis könnten zukünftig bei einer Fülle von Stahlbauten deutlich wirtschaftlichere Brandschutzlösungen möglich sein.

Stahlkonstruktionen ohne explizites Brandschutzkonzept neigen dazu, eine geforderte Feuerwiderstandsklasse wie R30 (früher F30) zu verfehlen. Als Konsequenz müssen passive Brandschutzmaßnahmen wie Verkleidungen, Spritzputze oder Brandschutzbeschichtungen ergänzt werden, die die Baukosten erhöhen und der Stahlkonstruktion ihren Charakter rauben.

Laut Forschungsprojekt können nun Stahlbau-Konstruktionen durch eine im Werk aufgebrachte Feuerverzinkung die geforderte Feuerwiderstandsklasse von R30 häufig erreichen. Zusätzliche passive Brandschutzmaßnahmen sind dann nicht mehr erforderlich.

Eine neue Broschüre zum Thema mit dem Titel „Inklusive Brandschutz - Feuerverzinken verlängert die Feuerwiderstandsdauer von Stahl“ kann kostenlos per E-Mail an Industrieverband Feuerverzinken angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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