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Wärmepumpe VRV IV C+ neu von Daikin für besonders kalte Regionen


  

(12.8.2019) Extreme Wetterbedingungen gibt es zunehmend nicht nur auf der Plus-Seite des Thermometers, sondern auch im Minus-Bereich: Kältere Winterperioden treten weltweit immer häufiger auf. Auf diese klimatischen Veränderungen reagiert Daikin mit der VRV IV C+. Der Einsatzbereich der neuen Wärmepumpe beginnt bei -25°C Außentemperatur, und dank einer neuen Kompressorengeneration mit Kältemitteleinspritzung wird eine konstante Heizleistung ab -15°C Außentemperatur erreicht.

Die neue VRV IV C+ wurde speziell für den Heizbetrieb in Regionen mit sehr niedrigen Außentemperaturen entwickelt und deckt alle klimatischen Anforderungen eines Gebäudes ab. Dabei erfüllt die Wärmepumpe bereits die Energieeffizienzwerte der ab 2021 in Kraft tretenden zweiten Stufe des LOT 21 der Ökodesign-Richtlinie für die Produktgruppen Luft-Luft-Wärmepumpen > 12 kW Leistung.

Optimierungen von der Scrollschnecke ...

Da Wärmepumpen meist im Teillastbetrieb (50% oder weniger) laufen, hat Daikin bei der VRV IV C+ insbesondere hier angesetzt, um die Energieeffizienz zu erhöhen: Normalerweise ist die bewegliche Scrollschnecke im Kompressor kontinuierlichem Druck von der fixen Scrollschnecke ausgesetzt, der je nach Anlagenbelastung variiert. Eine Reduktion des Drucks im Teillastbetrieb kann zu Undichtigkeiten vom Hoch- zum Niederdruckbereich führen. Der neue Druckanschluss zwischen den beiden Scrollschnecken soll nun gleichbleibenden Druck ermöglichen und so die Effizienz des Systems aufrecht halten, gerade im Teillastbereich. Im Design des neuen Kompressors sind zusätzlich ausgewogene Gewichte integriert, um den Gas- und Zentrifugalkräften entgegenzuwirken, die sich im Kompressionsprozess entwickeln.

... über die Kältemitteleinspritzung ...

Der neue Kompressor verbessert also die Leistung im Teillastbetrieb. Dies wird des Weiteren durch die Technologie der Kältemitteleinspritzung erreicht, welche Daikin für die VRV IV C+ weiterentwickelt hat: Zur Steigerung der Heizleistung, gerade bei tiefen Außentemperaturen, wird die Kältemittelflüssigkeit in einem separaten Wärmetauscher zusätzlich unterkühlt. Der zur Unterkühlung abgezweigte Kältemittelmassenstrom wird in der sogenannten Mitteldruckstufe gasförmig zum Verdichter rückgeführt und anschließend wieder verdichtet. So wird mit einem einzelnen Kompressor der Effekt eines zweistufigen Verdichtungsprozesses erreicht und eine konstante Heizleistung erzielt.

... bis zum Heißgas-Bypass

Ein häufiges Problem bei Standardkompressoren ist der Rückfluss des Kältemittels im Teillastbetrieb. Bei der neuen VRV IV C+ wird dies durch ein integriertes Rückschlagventil verhindert. Zusätzlich wird Eisbildung an der Unterseite des Wärmetauschers durch einen Heißgas-Bypass ausgeschlossen, wodurch die Anlage den Hochleistungsbetrieb zwischen den Abtauperioden bis zu fünf Stunden aufrechterhalten kann.

Weitere Informationen zur VRV IV C+ können per E-Mail an Daikin angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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