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Scala1: Neues Hauswasserwerk von Grundfos kommuniziert via Bluetooth und hört auf Sensoren

(20.2.2020) Nach der Vorstellung des Hauswasserwerks Scala2 vor drei Jahren (siehe ISH 2017-Bericht) erweitert Grundfos die Reihe nun um das Scala1. Dank Outdoor-Schutzklasse IPx4D (Spritzwasser aus allen Richtungen) lässt sich das Gerät direkt und ohne zusätzliche Einhausung im Freien aufstellen. Hilfreich bei mobiler Anwendung ist zudem der integrierte Tragegriff.

Grundfos bietet das neue Hauswasserwerk in zwei Version an:

  • Das Scala1 3-45 besitzt die Leistung eines typischen Hauswasserwerks.
  • Dagegen deckt das Scala1 5-55 Leistungsbereiche bis zu maximal 7 m³/h ab und übertrifft damit sogar den Leistungsbereich typischer Jetpumpen.

Kaskadierbar zur Doppeldruckerhöhungsanlage

Darüber hinaus können zwei Scala1 mit dem optionalen Doppelpumpenset (Bodenplatte, Rohrverteiler und Absperrarmaturen) zu einer schlüsselfertigen Doppeldruckerhöhungsanlage komplettiert werden. Mit dem dann möglichen Leistungsbereich bis 14 m³/h lassen sich auch Wasserversorgungsanlagen von etwa Gärtnereien oder landwirtschaftlichen Betrieben betreiben.

Für Brunnen mit hohem Gasanteil besitzt das Scala1 eine manuell zuschaltbare interne Entlüftungsfunktion, somit können selbst Wässer mit Gasanteil bei geringen Volumenströmen sicher gefördert werden. Die neue strömungsabhängige Detektion des Durchflusses sorgt ferner für eine sichere Abschaltung der Pumpe auch bei geringsten Volumenströmen.

Mit Bluetooth und Sensoren wird's smart


  

Während das Scala1 mit den Werkseinstellungen wie ein traditionelles Hauswasserwerk arbeitet, so avanciert es mit der direkten Bluetooth-Kommunikation und der kostenlosen Grundfos Go Remote App zum Universaltalent: Mit der App lassen sich nicht nur die integrierten Schutzparameter individuell einstellen, es steht auch eine integrierte Wochenzeitschaltuhr zur Verfügung, mit der sich z.B. ein individuelles Beregnungsprogramm einstellen lässt (siehe Apple App-Store bzw. Google Play).

Über den frei programmierbaren Funktionseingang lassen sich des Weiteren bauseitige Sensoren anbinden, um beispielsweise die Bewässerung durch Regen- oder Bodenfeuchtesensoren zu optimieren. Mit wenigen Klicks in der Go Remote App stehen alle Produktinformationen, Ersatzteile, Trenddaten oder auch ein ausführlicher Inbetriebnahmebericht zur Verfügung. Und mit der Möglichkeit des Firmware-Updates besteht die Möglichkeit, zukünftig neue Funktionen per App in das Scala1 einzuspielen.

Das Scala1 wird von Grundfos als Alternative zum weiterhin verfügbaren Scala2 sowie zur eingestellten JP Baureihe kommuniziert. Für ganz einfache Anwendungen soll 2020 eine Basis-Jetpumpe, eine neue Grundfos JP, auf den Markt kommen.

Weitere Informationen zu Hauswasserwerken können per E-Mail an Grundfos angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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