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Mit der HygBox Connect von SYR gegen Stagnationswasser

(16.11.2021) Temporäre Schließungen von Gebäuden - auch im Rahmen von z.B. Schul- und Betriebsferien - führen unweigerlich zu Stagnationswasser in Trinkwasseranlagen. Ein reger Wasseraustausch ist aber eine wesentliche Voraussetzung für die Trinkwasserhygiene, indem die ungesunde Ausbreitung von Bakterien, Keimen und Legionellen verhindert wird. Vor diesem Hintergrund entstand bei SYR Hans Sasserath GmbH & Co. KG die HygBox Connect.

Zur Erinnerung: Stagnation in Trinkwasserleitungen gepaart mit Betriebstemperaturen zwischen 25°C und 55°C begünstigt die Vermehrung gefährlicher Keime und Bakterien im Trinkwasser. Bei sogenannten Normalinstallationen sollte ein regelmäßiger Wasseraustausch stattfinden - spätestens nach sieben Tagen (DIN EN 806-5). Bei erhöhten hygienischen Anforderungen unterschiedlicher Gebäudearten ist sogar ein regelmäßiger Wasseraustausch alle 72 Stunden (VDI/DVGW 6023, 3810-Blatt 2) verordnet. Über die Vorgaben hinausgehende Stillstandzeiten bedeuten einen erheblichen Aufwand bei der Wiederinbetriebnahme von Trinkwasserinstallation und sind kostenintensiv.

Die Einhaltung des bestimmungsgemäßen Betriebs einer Trinkwasseranlage ist eine Betreiberpflicht. SYRs HygBox Connect empfiehlt sich vor diesem Hintergrund besonders auch für Bestandsobjekte. Die kleine Armatur misst Wassertemperatur, Durchfluss und Druck. Die Auslösung zu einer bedarfsgerechten Spülung erfolgt auf Basis von Stagnationszeit oder Wassertemperatur. Die Stagnationszeit bis zur Spülung kann individuell festgelegt werden.

Die HygBox Connect kann zum Beispiel an allen gängigen Waschtischen oder direkt vor Entnahmestellen installiert werden - als Einzelgerät oder als Duo für Warm- und Kaltwasser (Bild). Die Abflussschläuche sind mit praktischen Steckverbindungen versehen. Die Stromversorgung erfolgt über eine Batterie oder optional über ein Netzteil.

Über das integrierte WLAN kann die HygBox Connect via SYR-App konfiguriert und kontrolliert werden. Die App ermöglicht den Zugriff auf wichtige Parameter wie Spülintervalle, die eingestellte minimale bzw. maximale Temperatur sowie Anzahl und Zeit der tatsächlichen Spülungen. Daneben lassen sich die Temperaturober- bzw. -unter­gren­zen, die Stagnationsspülintervalle und das maximale Spülvolumen einstellen.

Durch die Vernetzung im SYR-Connect-System lässt sich die Trinkwasserinstallation mit allen integrierten Spülstationen jederzeit dokumentieren und kontrollieren.

Weitere Informationen zur HygBox Connect können per E-Mail an SYR angefordert werden.

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