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Forum "Beton in der Architektur" während der Betontage in Neu-Ulm

(19.12.2011) Beton ... es kommt drauf an, was man draus macht: Getreu diesem Motto werden jedes Jahr auf den BetonTagen in Neu-Ulm die vielfältigen Gestaltungsmöglich­keiten des Baustoffs Beton aufgezeigt. Kein anderes Bauma­terial hat die Architektur des 20. Jahrhunderts so nachhaltig geprägt. Am 9. Februar 2012 ist es wieder soweit: Am Tag der Marktpartner berichten Architekten und Ingenieure anhand ausgewählter Objekte über ihre Erfahrungen bei der Planung und Realisierung von Bauwerken aus Beton.

Gemeinsam mit der Deutschen Bauzeitschrift und Beton Mar­keting Süd wird wieder das Podium „Beton in der Architektur“ ausgerichtet. Drei der hier vorgestellten Gebäude wurden 2011 mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet. So das Ehren­mal der Bundeswehr in Berlin (Bild rechts). Der Entwurf des Münchner Architekten Prof. Andreas Meck überzeugt vor allem durch seine Schlichtheit und symbolische Klarheit und erhielt eine Anerkennung.

Geehrt wurde auch das Büro Fink + Jocher für die Grundschule Helsinkistraße in München-Riem (Bild). Da das Gebäude nur temporär als Schule genutzt werden soll, musste bereits bei der Planung eine mögliche Nachnutzung berücksichtigt werden.

Am Beispiel des Iller-Wasserkraftwerks AÜW in Kempten (Bild rechts) zeigt Michael Becker, becker architekten, dass Zweck­bauten nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch sein können. Eine Leistung, die auch mit dem Deutschen Archi­tekturpreis honoriert wurde.

Längst nicht nur ein Wallfahrtsort für Gläubige ist die Bruder-Klaus-Feldkapelle in Wachendorf. Über den Sakralbau von Peter Zumthor berichtet Projektleiter Rainer Weitschies aus der Schweiz - siehe auch Beitrag "Peter Zumthor mit Kunst- und Kulturpreis der deut­schen Katholiken gewürdigt" vom 7.11.2011.

Eröffnen wird den Tag Gerhard Wittfeld, kadawittfeldarchitektur,  der die Philosophie seines Büros vorstellt. Sie steht für maßgeschneiderte Raumstrategien, die ein Ge­bäude in den Dienst des Nutzers und Betrachters stellen. Eine Aufgabe, die ohne einen intensiven Austausch mit den Auftraggebern nicht möglich ist. Für mehr Dialog plädiert auch der zweite Eröffnungsredner Prof. Josef Hegger von der RWTH Aachen. Er zeigt, wie durch eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekt und Ingenieur innovative Baustoffe in anspruchsvolle Architektur umgesetzt werden können.

Doch die BetonTage haben weit mehr zu bieten. Ein dreitägiges Fachprogramm mit 13 produktspezifischen Podien und rund 90 Vorträge namhafter Referenten erwarten die Besucher vom 7.-9. Februar 2012 im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. Im Mittelpunkt der Fachbeiträge stehen aktuelle Entwicklungen im Bereich der Normung, der Beton­technologie, der Herstellungsverfahren und Verarbeitungstechnik. Eine Informations­ausstellung mit rund 160 Ausstellern aus der Maschinen- und Zulieferindustrie der Betonbranche begleitet den Kongress.

Die Veranstaltung am 9. Februar 2012 ist für Architekten kostenlos.

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