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„Elegance - exploring Intelligent Solutions“: Concrete Design Competition ist entschieden

(16.6.2014) Der Concrete Design Competition 2013/2014 ist entschieden. Mehr als 140 Studierende von 27 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum Thema „Elegance - exploring Intelligent Solutions“ ein. „Damit haben wir so viele Einsendun­gen wir noch nie erhalten. Und erneut war das Spektrum der Projekte - aber auch die Qualität der Arbeiten - sehr groß.“, so Torsten Förster vom Informationszentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland auslobt. Die interdisziplinäre Jury kürte im Deutschen Architekturzentrum DAZ die Gewinner für Deutschland.

Nachdem die Juryentscheidungen auch in den anderen teilnehmenden Ländern gefal­len sind, steht damit fest, wer an dem einwöchigen internationalen Concrete Design Workshop im August 2014 in Dublin teilnehmen wird. Aus Deutschland sind das:

  • Sarah Behrens, Milan Groß und Simon Treml von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart erhielten einen der Preise für ihr Projekt „Sinus“, welches die Themen Material- und Ressourceneffizienz sowie durchdachte und ökonomische Konstruktionen mit einem überzeugenden Design verbindet - siehe Bilder oben mit weiteren Darstellungen.
  • Gonzalo Lizama, Lukas Specks und Onur Oezdemir von der Technischen Universität Berlin waren mit einem Ent­wurf für die Sicherung und neue Nutzung einer Schloss­ruine erfolgreich (Bild rechts). Dabei verbinden sich kul­turhistorisches Erbe und Regionalentwicklung, traditio­nelle Formen und Konstruktion mit innovativen Hightech-Materialien zu einem Statement, wie Bauen im denkmal­geschützten Bestand fortgeschrieben werden sollte.
  • Michael Wagner und Pol Firmenich von der Hochschule Trier haben eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Mosel entwickelt, die mit bestechender Einfach­heit und Eleganz Form, Konstruktion und Material zu ei­ner gelungenen Einheit bringt:


Neben der Einladung zur internationalen Concrete Design Masterclass ist mit dem Preis jeweils ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro verbunden. Außerdem wurden zwei weitere Teams durch die Jury mit Anerkennungen bedacht:

  • Sarah Klohn und Solveig Hoffmann von der Technischen Universität Berlin mit dem Projekt „MONO-LITHIC-SPACE“ sowie
  • Marev Nedelchov von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stutt­gart für ein Projekt, dass sich mit den konstruktiven Herausforderungen des Einsatzes unterschiedlicher Betonarten im Bereich der Vorfertigung beschäf­tigt. Projektidee dabei ist die neuartige Kombination eines Normalbeton-Fertig­teiltragwerks mit dem Einsatz von Dämmbeton-Fertigteilen im Fassadenbereich.

Die beiden ausgesprochenen Anerkennungen sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 400 Euro verbunden. Zusätzlich konnte die Jury noch 9 Büchergutscheine an Stu­dierende folgender Hochschulen vergeben: Westsächsische Hochschule Zwickau, Uni­versität Kassel, Technische Universität Braunschweig, Bauhaus-Universität Weimar, Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, Karlsruher KIT, Technische Universi­tät München, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Der Wettbewerb wird für das kommende Wintersemester in Deutschland erneut aus­gelobt. Dabei geht es dann um das Thema „Structure“. „Nachdem sich der Wettbe­werb bereits 2013/2014 mit den Fragen der Schönheit von Konstruktion und Baukunst auseinandergesetzt hat, geht es bei dem Thema „Structure“ darum, Zusammenhänge zu entdecken. Gemeint sind Strukturen im Sinne von Räumen und Tragwerken, aber auch Mikrostrukturen oder Oberflächen von Beton.“ so Förster, Geschäftsführer des Informationszentrums Beton. Einsendungen für die nächste Runde des Wettbewerbs sind bis zum 31. März 2015 möglich.

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