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Europäisches Architektenbarometer im ersten Quartal 2012

(9.7.2012) Nahezu in allen Ländern haben sich die im vierten Quartal 2011 beobach­teten Entwicklungen unter europäischen Architekturfirmen im ersten Quartal 2012 weiter fortgesetzt - mit einer Ausnahme: Der Abwärtstrend in den Auftragsbüchern der französischen Architekten ging in diesem Quartal nicht weiter. Dieser Schluss lässt sich aus dem Q1 2012-Bericht des europäischen Architektenbarometers ziehen, einer vierteljährlichen Studie unter 1.200 Architekten in 6 europäischen Ländern.


Arch-Vision-Prognose für das Bauvolumen 2012 und 2013. (Tabelle vergrößern)

Die jüngste Ausgabe des europäischen Architektenbarometers (Q1 2012) bestätigt die meisten Erwartungen der Architekten aus dem Vorquartal. Die Baumärkte, die immer noch am meisten unter der Krise leiden, sind Spanien und Italien. Die Architekten in beiden Ländern berichteten weiterhin von sinkenden Aufträgen bzw. Umsatzzahlen.

Ein kleiner Silberstreifen am spanischen Horizont ist jedoch der Anteil der Architektur­büros, die von einem Anstieg um mehr als 5 Prozent im vorigen Quartal berichteten. Dieser Wert ist für Q1 2012 (19%) fast doppelt so hoch wie in Q1 2011 (dem zuletzt positivsten Quartal in Spanien, in dem etwa 10% der Architekten ein Wachstum der Auftragsbücher um mehr als 5% melden konnten).

Die Situation in Italien verschlechtert sich zusehends: Im zweiten Quartal in Folge berichteten etwa zwei Drittel der italienischen Architekten von sinkenden Auftrags- und Umsatzzahlen. Die Marktaussichten sind nicht positiv. Arch-Vision erwartet, dass das italienische Bauvolumen Ende 2012 um ganze 16% unter dem Ergebnis von 2011 liegen wird.

Im dritten Quartal 2011 deutet das Architektenbarometer an, dass die Niederlande und Frankreich sich auf einen zweiten Tiefstand zubewegen könnten. Jetzt wird dieser negative Trend für die Niederlande bestätigt, während es in Frankreich keinen nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen gab.

In Großbritannien lässt sich ein leichter Abschwung der Indikatoren feststellen, doch bleibt der britische Markt insgesamt auf einem leicht niedrigeren Niveau stabil. In der Prognose für 2012 kommt es zu einem leichten Schrumpfen des Bauvolumens um etwa 2%.

Deutschland bleibt das einzige Land, das sich erholt hat und in dem die Entwicklung der Auftragsbücher weiterhin positiv verläuft. Die Entwicklung der Daten aus der Erhe­bung und die Marktindikatoren, die für das Arch-Vision-Prognosemodell herangezogen werden, deuten beide darauf hin, dass das für 2012 prognostizierte Wachstum unver­ändert bleibt (also bei 8%, wie im Q4 2011 erwartet).

Das europäische Architektenbarometer ist eine internationale Marktuntersuchung, zu der laut Arch-Vision 1.200 Architekten in Europa befragt werden. Vier Mal im Jahr wird die Studie von Arch-Vision in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden durchgeführt.

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