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Professionelle 5er Mehrsparten-Hauseinführungen für Häuser mit Wärmepumpen-Außengerät


  

(12.8.2020) So ziemlich jedes Gebäude ist an externe Versorgungsleitungen angeschlossen. Um die Anzahl der notwendigen gas- und wasserdichten Durchdringungen durch die Kellerwand oder die Bodenplatte gering zu halten, hat die Industrie sogenannte Mehrsparten-Haus­ein­füh­run­gen entwickelt. Sie bestehen aus einem Grundkörper und unterschiedlichen Einsätzen für die verschiedenen Versorgungsleitungen.

4 bei Gas, 5 bei Wärmepumpen

Bei den bislang üblichen Gasheizungen reichte eine Mehrsparten-Hauseinführung mit vier getrennten Zugängen für Gas, Frischwasser, Strom und Kommunikation aus. Inzwischen haben aber Wärmepumpen im Neubau die Oberhand. Da diese modernen Wärmeerzeuger aber über eine Zu- und eine Ableitung verfügen, fehlt bei vier Einsätzen ein Durchgang. Als Lösung bieten die Mitglieder des Fachverbandes Hauseinführungen für Rohre und Kabel (FHRK) nun auch Mehrsparten-Hauseinführungen mit fünf getrennten Hauszugängen an. Ob jedoch die Wärmepumpenleitungen zusammen mit den sonstigen Versorgungsleitungen eingeführt werden dürfen, ist immer mit den Versorgungsunternehmen bzw. Netzbetreibern abzustimmen.

Rechtzeitig besorgen

In vielen Bauverträgen steht der Passus, dass die Hauseinführungen „bauseits“ zu stellen sind. Das heißt konkret: Der Bauherr hat sie zu beschaffen und zu bezahlen. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, sollten sich Bauherren deshalb frühzeitig mit den Versorgern in Verbindung setzen, denn diese dürfen für ihre Versorgungsleitungen die Art der Hauseinführung bestimmen. Hauseinführungen durch Bodenplatten müssen bereits vor dem Gießen der Bodenplatte eingebaut sein.

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