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VDI 3787 Blatt 8 unterstützt Städte und Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel

(13.10.2020) Als Folge der globalen Wirkung des Klimawandels verändert sich auch das Stadtklima. Projekte der Stadtentwicklung müssen dies laut Baugesetzbuch berücksichtigen. Die Stadtplanung benötigt dazu konkrete und quantifizierte Ergebnisse aus Klima- und Lufthygieneuntersuchungen, die in den politischen Entscheidungsprozess einfließen. Mit der Richtlinie VDI 3787 Blatt 8 will der VDI Städte und Kommunen bei der Klimaanpassung unterstützen.

Bild © MC Mediastudio / Shutterstock.com 

Das Ziel der Richtlinie VDI 3787 Blatt 8 ist es, die zum Teil komplexen Zusammenhänge aufzuzeigen sowie Hinweise für eine klimagerechte Stadtplanung zu geben, die ein „Funktionieren“ unserer Städte als attraktive Wohn- und Arbeitsstätte unter Berücksichtigung des Klimawandels sicherstellen. Der Schwerpunkt der VDI 3787 Blatt 8 liegt dabei auf der Anpassung urbaner Strukturen und deren Auswirkungen auf das sich verändernde Stadtklima und die lufthygienischen Verhältnisse. Sie beschreibt die Wirkung der Maßnahmen und beschäftigt sich mit Regional-, Flächennutzungs- und Bauleitplänen.

Die Richtlinie richtet sich an Politiker, (Stadt-)Planer und Sachverständige, bietet ihnen die notwendige Hintergrundinformation und empfiehlt Maßnahmen für ihre Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume. Sie gibt eine Anleitung und Fachbewertung zur Unterstützung klimatischer Belange in der Stadtentwicklung unterschiedlicher Planungsebenen und kann somit in die vorgegebene Gesetzgebung eingebunden werden.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3787 Blatt 8 „Umweltmeteorologie - Stadtentwicklung im Klimawandel“ ist die VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) - Normenausschuss. Die Richtlinie ist im September 2020 als Weißdruck erschienen und ersetzt den Entwurf von Februar 2019.

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