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Feuchteschutz ist Klimaschutz

  • Energetische Sanierung von Bauten im Bestand

(2.1.2008; Deubau-Vorbericht)Themenschwerpunkt der Remmers Baustofftechnik auf der Deubau 2008 ist die energetische Gebäudesanierung durch Kellerabdichtung, Hydrophobierung und Schlämmverfugung von Sichtmauerwerk, Wärmedämmputz für historisch wertvolle Fassaden sowie Innendämmung mit Schimmelsanierung.


Klimaschutz ist derzeit in aller Munde. Aber Vorsicht: mit einer neuen Heizung und möglichst dicker Dämmung der Fassade alleine ist es nicht getan und damit ist auch nicht allen gedient. Für die technisch gelungene Sanierung sind sowohl der Wärme- als auch der Feuchteschutz von ausschlaggebender Bedeutung.

1. Energiesparen beginnt im Keller...

Ohne Bauwerksabdichtung bleibt aufwändigen Instandsetzungs- und Dämm-Maßnahmen der Erfolg versagt. Mit feuchtem Mauerwerk geht Wärmeenergie verloren, die Substanz des Bauwerks wird hinsichtlich der Lebensdauer stark beeinträchtigt. Auch die Lebensqualität innerhalb des Gebäudes ist reduziert. Schädlinge und Schadstoffe breiten sich aus. Es ist jedem Eigentümer zu raten, an der Bauwerksabdichtung nicht zu sparen. Wer im Keller und am Sockel Pfusch zulässt, wird dauerhaft Probleme haben und Auswirkungen auf die Werthaltigkeit der Immobilie hinnehmen müssen.

Für die Abdichtung der Kellerwände - sowohl von innen wie auch von außen - verweist Remmers auf sein Kiesol-Sortiment.

2. Schlämmverfugung für Ziegelfassaden

Die Fläche einer Ziegelfassade besteht bis zu 20% aus ihrem Fugennetz. Wenn diese Fugen bröckeln, hat der Schlagregen freien Zugang und das Wohnen wird ungemütlich. Von den Heizkosten ganz zu schweigen, die können sich bei feuchtem Ziegelmauerwerk glatt verdoppeln! Remmers hat vor diesem Hintergrund ein Verfahren für die Fugensanierung entwickelt, das im Prinzip wie die Verfugung von Fliesen funktioniert und ein Ergebnis wie im Badezimmer verspricht: wasserdichte Flächen an der Fassade, aber dennoch atmungsaktiv: Die Funcosil Schlämmverfugung besteht aus ...

  • der Fugenerneuerung mit Spezialmörtel und
  • einer wasserabweisenden Imprägnierung der Fassade.

So werden alle Fugen kraftschlüssig saniert und der Wasseraufnahmekoeffizient bis auf einen Wert nahe Null reduziert. Diese Fassadeninstandsetzung gibt es übrigens mit 10jähriger Remmers-System-Garantie.

3. Hydrophobierung durch Fassadenimprägnierung

Hydrophobierung ist die energetisch wirksamste Maßnahme im Hinblick auf das Preis-/Leistungsverhältnis. Eine Absenkung des Feuchtehaushalts und die Reduzierung der Wasseraufnahme um bis zu 90% können hierdurch erzielt werden. Die Wärmeleitfähigkeit wird reduziert, die Wärmedämmfähigkeit optimiert - ohne die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit wesentlich zu beeinträchtigen. Die Vielzahl leistungsfähiger Funcosil Imprägniermittel gestattet die sorgfältige Auswahl der optimalen Fassadenimprägnierung für jeden Baustoff (siehe auch Beitrag "Hydrophobierung: die unsichtbare Wärmedämmung" vom 30.10.2007).

4. Wärmedämmputz-System für Außendämmung

Soll oder darf das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändert werden (Fachwerk, Denkmalschutz, Bauherr etc.), ist ein Wärmedämmputz-System diffusions- und wärmetechnisch die erste Wahl.

Die äußere Dämmschicht umschließt das ganze Gebäude samt Wärmebrücken, die massive Wand liegt auf der warmen Seite und ermöglicht aufgrund ihrer Speichermasse ein stabiles und behagliches Raumklima. Bei Bauten im Bestand überwiegen Dämmputzdicken bis zu 50 mm, da diese noch einlagig verarbeitet werden können. Mit dieser Putzdicke wird schon eine deutliche energetische Verbesserung erzielt - bei ungünstigen U-Werten bis zu 60%.

5. Innendämmung und Schimmelsanierung

Wenn es um die schnelle Instandsetzung von Innenwänden bei Durchfeuchtung und Schimmelschäden geht, bietet sich beispielsweise eine Schimmel-Sanierplatte an. Die leichte, zellstoffarmierte Calcium-Silikatplatte von Remmers ist ideal zur Verbesserung der Wärmedämmwerte sowie zur Regulierung der Innenkondensation und des Raumklimas.

Anfallendes Kondensat wird wie mit einem Löschblatt aufgesogen (siehe "Selbstversuch" im Beitrag "'Raumlufttechnik ohne Steckdose' basierend auf Calciumsilikat") und in Verdunstungsperioden wieder großflächig an die Raumluft abgegeben. Dadurch bleibt die Oberfläche dauerhaft trocken und verhindert damit das Einnisten von Schimmelpilzsporen. Auf eine Dampfsperre, die in Innenräumen ohnehin nur schwer perfekt herstellbar ist, kann verzichtet werden.

Fazit: Es gibt für Bauten im Bestand diverse Möglichkeiten der Energieeinsparung als Alternative zur nachträglichen Ausrüstung der Fassade mit einem WDV-System. Konsequent durchgeführt ermöglichen entsprechende Systeme in ihrer Gesamtwirkung die Annäherung an den Standard des Niedrigenergiehauses mit dem willkommenen Nebeneffekt, dass auch die Bausubstanz aufgewertet und für die Zukunft gesichert wird.

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