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DEPI-Förderfibel 2009: Überblick über Zuschüsse für Pelletfeuerungen

<!---->(28.4.2009) Geld sparen beim Umstieg auf erneuerbare Energien: Mit einer kostenlosen Broschüre informiert das Deutsche Pelletinstitut über alle wichtigen Fördermöglichkeiten für das Heizen mit Pellets.

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) zeigt in seiner Förderfibel 2009 die aktuellen Fördermöglichkeiten für den Einbau von Holzpelletheizungen und -öfen auf. Neu dabei: Neben Rechenbeispielen finden interessierte Verbraucher auch eine Übersicht über die Förderprogramme in den einzelnen Bundesländern sowie Hinweise auf geltende Bestimmungen aus dem neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

"Eigentlich wurde die Abwrackprämie im Heizungskeller erfunden. Wer seinen alten Kessel durch eine moderne Pelletheizung ersetzt, wird vom Staat mit attraktiven Zuschüssen belohnt!" Hierauf weist DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele anlässlich der Veröffentlichung der Förderfibel 2009 hin. So wird auch die Umstellung auf einen Pelletkessel mit Pufferspeicher im Wohnungsbestand durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 2.500 Euro gefördert. Bei bereits sanierten Gebäuden mit besonders hohem Dämmstandard und geringem Energieverbrauch kann der Zuschuss sogar 5.000 Euro betragen.

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für eine Pelletheizung, meist sogar in Verbindung mit einer solarthermischen Anlage, für deren Installation es zusätzliche Fördergelder und einen Kombinationsbonus gibt. In der Investition in die eigene Heizung erkennen viele Verbraucher eine sichere Geldanlage, die den Wert des Hauses erhöht, Energie spart und zusätzlich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet. Das unterstreicht auch die kontinuierlich steigende Zahl bearbeiteter Förderanträge durch das BAFA. Bis Ende 2009 rechnet das DEPI mit einem Gesamtbestand von 135.000 Pelletfeuerungen und damit einem Zuwachs von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Rahmen weitergehender energetischer Renovierungsmaßnahmen fördert darüber hinaus die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Einbau umweltfreundlicher Heizanlagen mit verschiedenen Programmen.

"Für Verbraucher ist es wichtig, einen Überblick über die staatlichen Maßnahmen zu bekommen, zumal seit diesem Jahr auch neue gesetzliche Regelungen gelten", betont der DEPI-Geschäftsführer. "Fordern und Fördern", lautet das Motto, nach dem die Bundesregierung die Umstellung auf erneuerbare Wärme voranbringen und deren Anteil von heute rund sieben Prozent bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent steigern will. Hierzu soll vor allem das seit Jahresbeginn geltende EEWärmeG beitragen. Aus dem Gesetz geht hervor, dass Neubauten - im Wohnbereich und bei gewerblichen oder kommunalen Bauten - ihren Wärmebedarf anteilig aus erneuerbaren Energiequellen decken müssen. Allerdings unterstützt der Staat den Einbau dieser Anlagen, zu denen Pelletfeuerungen gehören, mit Fördermitteln: Rund 400 Millionen Euro stehen in dem hierfür vorgesehenen Marktanreizprogramm 2009 sowohl für Neubauten als auch für den Heizungsaustausch im Wohnungsbestand zur Verfügung.

Anhand zahlreicher Beispiele demonstriert die Förderfibel, dass sich der Umstieg auf das Heizen mit Pellets lohnt. "Die Infobroschüre ist ein hilfreicher Ratgeber für umweltbewusste Hausbesitzer und solche, die es durch den Einbau einer Pelletfeuerung werden wollen", sagt Bentele. Sie gibt detaillierte Auskunft über Voraussetzungen, Antragstellung und Ansprechpartner der verschiedenen Förderinstitutionen. Um eine zeitnahe Bearbeitung der Anträge sicher zu stellen, rät Bentele Verbrauchern, die Unterlagen vollständig, schnell und wenn möglich nicht erst zum Jahresende einzureichen.

 Die Broschüre kann auf depi.de im PDF-Format kostenlos heruntergeladen werden.

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