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PMMA-Flüssigabdichtungen zur Sanierung von Außenflächen

(25.2.2021) Wenn Außenflächen in die Jahre kommen, sind es oftmals die Detailanschlüsse, die Undichtigkeiten aufweisen und langfristig Bauschäden verursachen können. Denn bei Durchdringungen wie etwa Geländerstützen oder Bodenabläufen treffen verschiedene Werkstoffe mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zusammen. Bei Temperaturschwankungen führt dies zu Spannungen und Bewegungen - Haarrisse, durch die Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen kann, sind dann fast unvermeidbar. In Frostperioden ergeben sich dann Abplatzungen, auch Schimmelbildung in Wohnräumen ist dann meist nur eine Frage der Zeit.

alle Fotos © Westwood 

Wurden Undichtigkeiten erkannt, stehen einige Entscheidungen an: Soll die schadhafte Konstruktion abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden? Das würde bei Balkonen, Laubengängen und Parkdecks nicht nur einen längeren Nutzungsausfall und hohe Kosten nach sich ziehen, sondern auch in erheblichem Maße für Lärm und Schmutz sorgen - sowie neue potentielle Probleme  an der Schnittstelle zwischen neu und alt.

Als Alternative bietet sich die subtanzerhaltende Sanierung mit modernen Flüssigkunststoffen auf Basis von PMMA-Harzen an. Diese bewährten Systeme ermöglichen eine wirksame Abdichtung und einen langlebigen Nutzbelag zugleich - und das bei ...

  • einer niedrigen Aufbauhöhe von nur 2 bis 6 mm sowie
  • einem geringen Eigengewicht von ca. 9 kg/m².

Zudem haften PMMA-Flüssigabdichtungen auf diversen Untergründen: Sie lassen sich beispielsweise auf Asphalt, Beton, Bitumen, Estrich, Fliesen, Kunststoff, Holz oder etwa Metall anwenden.

Die substanzerhaltende Sanierung mit PMMA

Ist die Entscheidung für eine substanzerhaltende Sanierung gefallen, beginnt diese mit einer Vorbereitung des Untergrunds durch Kugelstrahlen, Fräsen oder Schleifen. Danach folgt der Grundierungsauftrag und - je nach Zustand - auch eine Egalisierung des Untergrundes, um Hohlstellen oder Ausbrüche auszugleichen.

Im nächsten Schritt wird die PMMA-Abdichtungsmasse aufgetragen. So lassen sich sämtliche Anschlüsse wie etwa Geländerpfosten sicher einbinden. Es folgt dann eine Schutzebene, um Punktlasten zu verteilen. Die abschließende Nutzebene lässt sich den Anforderungen entsprechend gestalten: Auf einem Balkon besteht sie meist aus einer pflegeleichten Versiegelung, die rutschfest ist und sich beispielsweise in Fliesenoptik ausführen lässt. Auf Parkdecks empfehlen sich wiederum mechanisch hoch abriebfeste Beläge, die mit ihren Einstreumaterialien für dauerhaft sicheren Grip sorgen und mit informativen, Orientierung bietenden Markierungen oder Farbflächen versehen werden können. Generell sind bei der optischen Gestaltung mit PMMA praktisch keine Grenzen gesetzt:

Feuchtigkeit in der Konstruktion

Eingeschlossene Feuchtigkeit kann bei einem Restfeuchtegrad von unter 6 Gewichtsprozent ausdiffundieren, da der sd-Wert einer vliesarmierten PMMA-Abdichtungslage bei <10 m liegt. Liegt der Restfeuchtewert höher, sind konstruktive Maßnahmen erforderlich - bei Balkonen kann die Restfeuchte z.B. über die Stirnseiten oder den Einschnitt von Kanälen abgeleitet werden.

Dauerhaft sicheres System

Moderne Flüssigabdichtungen auf Basis von PMMA-Harzen gelten als „unversprödbar“. Sie enthalten keine Weichmacher und sind dennoch flexibel und dauerelastisch. So überbrückt beispielsweise das Wecryl-Abdichtungssystem von WestWood auf der Fläche Risse von bis zu 2 mm.

Weitere Informationen zur Sanierung von Außenflächen mit PMMA-Flüssig­ab­dichtungen können per E-Mail an Westwood angefordert werden.

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