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Equitone legt Nachhaltigkeitsziele bis 2030 fest

(17.7.2022) Nach über 100 Jahren der Entwicklung von leichten und langlebigen Fassadentafeln hat Equitone die Zukunft ins Visier genommen. Dazu hat die globale Marke für Faserzementmaterialien ihre Entwicklung hin zur Kreislaufwirtschaft beschleunigt und mit zwei klaren Zielen für 2030 dokumentiert: umweltverträgliche Materialien und die vollständige Vermeidung von Abfällen.

Foto © Equitone / Ralph Walczyk-Wienefoet 

Die Grenzen von Faserzement neu ausloten

Gemeinsam mit einem internationalen Gremium aus Architekten, Wissenschaftlern und Branchenexperten hat das Unternehmen einen dreiteiligen Aktionsplan entwickelt, um den Materialkreislauf zu schließen. Zu den Hauptschwerpunkten gehören dabei ...

  • die Gestaltung einer kreislaufgerechten Bauweise,
  • das Bauen mit geringstmöglichen Umweltauswirkungen und
  • eine enge branchenübergreifende Zusammenarbeit.

„Wir arbeiten an der Entwicklung einer neuen Generation von Faserzement, indem wir die Umweltauswirkungen sämtlicher Prozesse vom Design bis zur Produktion minimieren. Schon heute wird daher kein Trinkwasser in unserer Produktion in Neubeckum eingesetzt“; erklärt Maarten Milis, Produktmanager für Nachhaltigkeit bei Etex. „Wir streben null Deponieabfälle und geringe CO₂-Emissionen an und suchen nach Möglichkeiten, den Recyclinganteil unserer Materialien zu erhöhen. Bis zum Jahr 2030 werden unsere Tafeln nicht nur maximale Haltbarkeit, sondern auch minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben, ohne dass wir Kompromisse bei der Qualität eingehen.“

Radikale Offenheit und Zusammenarbeit

Equitone ist sich des Ausmaßes dieser Herausforderung bewusst. Das Unternehmen will seine Fortschritte offen mittteilen und sucht aktiv nach zukunftsorientierten Partnerschaften mit Experten auf diesem Gebiet – von Architekten und Wissenschaftlern bis hin zu Herstellern und Verarbeitern.

„Der Bausektor ist für 38% aller energiebedingten CO₂-Emissionen, für mehr als 35% des gesamten Abfallaufkommens in der EU und für die Hälfte des abgebauten Förderguts verantwortlich“, erinnert Herr Milis und kündigt an: „Wir haben die Notwendigkeit des Wandels erkannt und nehmen uns ihm an, indem wir die Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie stärken und Ideen, Menschen, Unternehmen und Ressourcen zusammenbringen.“

Das Unternehmen hat mehrere Nachhaltigkeitsworkshops mit Architekten organisiert, um die dringendsten Bedürfnisse der Kunden zu ermitteln und ein neues globales Engagement im Bereich Nachhaltigkeit zu definieren. „So interessant das Thema Nachhaltigkeit für Architekten ist, so frustrierend scheint es auch zu sein. Obwohl die meisten Architekten mit Leidenschaft nachhaltige Bauwerke schaffen wollen, werden sie oft durch die Tatsache gebremst, dass nachhaltige Materialien entweder begrenzt verfügbar sind oder dass es an Informationen mangelt“, erläutert Rolf Haberlah, Geschäftsführer der Etex Germany Exteriors GmbH, die die großformatigen Fassadentafeln Equitone vertreibt.

Vor diesem Hintergrund hat Equitone ein Manifest veröffentlicht, in dem die Vision und die Ziele für 2030 dargelegt werden, sowie eine Interviewreihe, in der die Teammitglieder hinter der Marke die Bedeutung interner und externer Zusammenarbeit herausstellen. Außerdem wurde ein Bereich auf der Website geschaffen, der ganz dem Thema Umwelt gewidmet ist und Datenblätter zur Nachhaltigkeit der Materialien bereithält. So können die Kunden sich schnell einen Überblick über die wichtigsten nachhaltigkeitsbezogenen Fakten und Zahlen verschaffen, inklusive Links zu detaillierteren Berichten wie den jeweiligen Umweltproduktdeklarationen (EPD). „Wir wollen die Architekten entlasten, indem wir die Informationsflut ordnen und ihnen die Werkzeuge an die Hand geben, um die Branche zu verändern, Gebäude für Gebäude“, fasst Rolf Haberlah zusammen.

Das Unternehmen plant regelmäßige Aktualisierungen, um alle interessierten Parteien und Akteure auf dem Laufenden zu halten.

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