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Mehrertrag durch Leistungsoptimierer bei verschatteten PV-Modulen?

<!---->(10.11.2010) Das TEC-Institut für technische Innovationen im bayerischen Waldaschaff untersucht kontinuierlich die Leistungsfähigkeit von Photovoltaik-Modulen und -Zubehör unter Realbedingungen und unter unterschiedlichen Aspekten. Ein Test behandelte zuletzt Untersuchungen an verschatteten PV-Modulen ohne und mit einem so genannten "Leistungsoptimierer". Dabei wurden monokristalline Module der Marke "Antaris ASM 180" verwendet und der Leistungsoptimierer "SolarMagic", ein Produkt der Firma National Semiconductor.

Die Module des Mess-Aufbaus wurden unter einem Neigungswinkel von ca. 30 Grad nach Süden ausgerichtet. Dabei überprüfte man die unterschiedlichsten Verschattungsvarianten (spaltenweise sowie reihenweise ) ohne und mit dem Leistungsoptimierer "SolarMagic". Laut Herstellerangaben sollten Verschattungsverluste eines PV-Moduls mit Hilfe des SolarMagic um bis zu 50% verringert werden können -siehe auch Beitrag "Intersolar Award: SolarMagic optimiert PV-Anlagen" vom 29.5.2009.

Laut Dipl.-Ing. Eberhard Zentgraf, dem Leiter der Forschungsabteilung für Photovoltaik, hatten die durch das TEC-Institut durchgeführten Tests zum Ziel, herauszufinden, "ob SolarMagic generell Verschattungsverluste 'zurückgewinnen' kann und in welcher Größenordnung sich dieser Zurückgewinn bewegt." Die Messungen haben ergeben, dass das Produkt SolarMagic in verschiedenen Verschattungssituationen durchaus in der Lage ist, Verschattungsverluste um ca. 30% zu mindern. "Wir haben jedoch nur zwei Verschattungsvarianten exemplarisch getestet, tatsächlich gibt es jedoch unendlich viele Möglichkeiten. Es empfiehlt sich deshalb eine genaue Kosten-/ Nutzen-Analyse, wenn bei teilverschatteten PV-Anlagen der Kauf von SolarMagic-Geräten
erwogen wird," empfiehlt Zentgraf.

Den genauen Testverlauf ist unter tec-institut.de als PDF-Dokument aufrufbar.

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