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Neue Drehstromwechselrichter von KACO erfüllen Mittelspannungsrichtlinie

(20.6.2010; Intersolar-Bericht) KACO new energy hat eine neue Generation Wechselrichter entwickelt, die typische Funktionen eines Kraftwerks erfüllt und damit die Akzeptanz von Photovoltaik-Anlagen bei Netzbetreibern erhöht: Bei Netzstörungen leisten sie einen Beitrag zur Spannungs- und Frequenzhaltung sowie zum Kurzschlussstrom und können dazu u.a. Blindleistung liefern.

Die drei trafolosen Drehstromgeräte Powador 10.0 TL3, 12.0 TL3 und 14.0 TL3 erfüllen die dritte Stufe der ab 2011 vollständig gültigen Mittelspannungsrichtlinie und können daher uneingeschränkt in Anlagen betrieben werden, die am Mittelspannungsnetz angeschlossen werden. Darüber hinaus sind die neuen Modelle mit integriertem Datenlogger und Web-Server ausgestattet, so dass sich die eigene Solarstromanlage ohne Zusatzgerät über das Internet überwachen lässt. Hohe Wirkungsgrade von über 98 Prozent versprechen zudem eine hohe Rendite.

Die Drehstromwechselrichter von KACO haben eine AC-Nennleistung von 9 kVA, 10 kVA und 12 kVA. In der jeweiligen Typenbezeichnung 10.0 TL3, 12.0 TL3 bzw. 14.0 TL3 kommt die maximale Generatorleistung zum Ausdruck. Als echte Drehstromwechselrichter liefern sie auf jeder der drei Phasen um 120 Grad verschobenen, sinusförmigen Wechselstrom. Eingangsseitig arbeiten sie mit einem Hochsetzsteller. Die hohen Wirkungsgrade resultieren wiederum laut KACO  aus einer Multi-Level-Topologie mit Bauteilen aus Siliziumkarbid und einem optimierten Drossel-Design.

Zwei DC-Eingänge mit je einem unabhängigen MPP-Tracker und ein weiter MPP-Bereich von 350 bis 800 Volt erlauben eine flexible Anlagenauslegung. Bei Anlagen mit nur einem Wechselrichter lassen sich beispielsweise Teilgeneratoren mit unterschiedlicher Modulanzahl, Ausrichtung oder Verschattung realisieren. Der maximale Eingangsstrom je Leistungsteil beträgt 17,5 Ampere, die maximale Eingangsspannung 1000 Volt. Die Elektronik ist im neu designten Gehäuse mit Schutzart IP 65 vor jeder Witterung sicher.

Wie bereits zuvor alle großen Zentralwechselrichter von KACO sind jetzt auch die neuen Drehstromgeräte mit einer digitalen Steuerung ausgestattet. Eine flexible und programmierbare Steuerung ist nicht nur Voraussetzung dafür, dass die Geräte entsprechend der Mittelspannungsrichtlinie Blindleistung liefern, sie ermöglicht auch den weltweiten Einsatz: Bei der Inbetriebnahme können Installateure für eine Reihe von Ländern auf voreingestellte Netzparameter zurückgreifen. Davon unabhängig lässt sich die Menüsprache frei wählen. Die Einstellungen sind über ein Grafikdisplay einfach und intuitiv zu bedienen.

Dank integriertem Datenlogger und Web-Server lassen sich Solarstromanlagen komfortabel am eigenen PC über einen Internet-Browser überwachen. Ein externer Datenlogger ist nicht mehr nötig. Wer über keine Internetverbindung verfügt, kann sich die Daten auf einen USB-Stick kopieren und zuhause am Computer ansehen und archivieren. Beim Aufbau von Großanlagen können Installateure den gesamten Anlagenpark über die Netzwerkverbindung oder über den USB-Anschluss bequem konfigurieren.

Weitere Informationen zu Drehstromwechselrichtern können per E-Mail an KACO angefordert werden.

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