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Wie Xella Bauen trotz höherer Kosten bezahlbar machen will

(11.5.2022) In den letzten Jahren sind die Kosten am Bau kontinuierlich gestiegen. Dabei haben zuletzt eine höhere Nachfrage bei einem gleichzeitig begrenzten Angebot die Rohstoffpreise rapide nach oben schnellen lassen. Hohe Energiekosten sowie die CO₂-Besteuerung verschärfen die Situation zusätzlich. Die gesamte Baubranche ist betroffen. Trotz der großen Herausforderungen will Xella diese Entwicklung als Chance nutzen, um mit innovativen Lösungen die Gesamtkosten zu senken und das Bauen bezahlbar zu machen.

alle Fotos © Xella 

Die Baustoffindustrie steht laut Xella in der Verantwortung, die Baubeteiligten mit den gestiegenen Kosten nicht allein zu lassen. Nachfrager sollten durch die dynamische Preisentwicklung nicht abgeschreckt werden. Xella sieht vor diesem Hintergrund in der gestiegenen Kostensensibilität der Branche auch eine Chance für die Industrie, um mit neuen kostensparenden Ansätzen das Bauen abseits herkömmlicher Bauweisen zu forcieren und damit zukunftsfähig zu machen: „Unsere Mission ist es, die Bauindustrie mit innovativen und nachhaltigen Systemlösungen zu versorgen. Und das bietet die Chance, Bauen trotz gestiegener Preise bezahlbar zu machen und die Kosten zu senken“, beschreibt Patrik Polakovic, CEO Xella Deutschland, den Weg, den Xella eingeschlagen habe. In diesem Sinne kommuniziert das Unternehmen neue Lösungsansätze, die nicht nur einen Weg aus der negativen Kostenspirale weisen könnten, sondern auch beschreiben, wie kosteneffizientes Bauen in Zukunft aussehen könnte.

Schneller Bauen mit weniger Personal

Ein Ansatz ist die Effizienzsteigerung durch weniger Zeit- und Personalaufwand. Mit großformatigen Baustoffen für Wand, Decke und Dach lassen sich zum Beispiel Projekte in hoher Bauqualität schneller und wirtschaftlicher als mit herkömmlichen Baustoffen realisieren. So sind etwa die Ytong Systemwandelemente geschosshohe massive Bauteile, die mit einem Kran versetzt werden. Ihr großes Format und die projektbezogene Herstellung auf Maß verkürzen die Bauzeit wesentlich und erfordern deutlich weniger Personal auf der Baustelle. Das reduziert die Baukosten und gleicht so die hohen Materialpreise aus.

Planungsfehler vermeiden


mit Hololens: Michael Van Tendeloo, Projektleiter BIM und Digitalisierung Xella NWE
  

Fehler bei der Planung können teuer werden. Ein weiterer Ansatz für kostengünstiges Bauen ist es also Fehler bestmöglich zu vermeiden. Der digitale Planungsservice blue.sprint von Xella optimiert die Logistik vom Werk bis zur Baustelle und trägt dazu bei, teure Planungsfehler frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen - siehe auch Beitrag „Xella projiziert per Mixed-Reality-Brille „Hololens“ BIM-Gebäudemodell auf die Baustelle“ vom 19.11.2019.

Damit die Baustoffe zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, können Massen ermittelt und Bauzeiten hochgerechnet werden. In Verbindung mit den Ladekapazitäten und Anfahrtszeiten der LKWs kann die Logistik effizient und damit kosteneffizient geplant werden. Das Ergebnis sind im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise geringere Lagerzeiten auf der Baustelle, weniger LKWs, weniger Verschnitt und kürzere Bauzeiten. Hinzu kommt, dass weder Mehrproduktionen noch falsche Bestellungen entstehen, und daher auch keine Kosten, um Fehler teuer zu beheben. Mit dem Planungsservice werden Kostenplanung und Logistik eng miteinander verknüpft, was das Ergebnis für alle Beteiligten besser kalkulierbar macht.

Betriebskosten reduzieren

Wenn es gelingt, Betriebskosten bei der Nutzung des Gebäudes zu reduzieren, geht dies ebenfalls in die langfristige Rechnung ein. Innovative Produkte, wie zum Beispiel Ytong Therm Ultra, helfen dabei, die Gebäudehülle nach höchsten Energie-Effizienz­stan­dards zu bauen, was Betriebskosten stark reduziert.

Mit einfachen und effektiven Mitteln können innovative Lösungen der Bauindustrie dazu beitragen, dass Bauen und Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Xella sieht sich offenbar in der Verantwortung, trotz der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise seinen Beitrag zu bezahlbarem Bauen zu leisten. Patrik Polakovic ist überzeugt: „Gemeinsam können wir besser bauen.“

Bitte , um dieses Video anzusehen.
Video-Statement von Patrik Polakovic.

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