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Energiesparen um jeden Preis?

  • Energieverbrauch im Haus realistisch einschätzen

(20.8.2007) Wer Energie einsparen möchte, muss dafür erstmal Geld in die Hand nehmen. Laut Auskunft des Initiativkreises Erdgas & Umwelt (IEU) wissen jedoch viele Hauseigentümer nicht, ob ihre Immobilie eine Energieschleuder oder ein Sparweltmeister ist. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es für den Heizenergieverbrauch Richtwerte.


Neubauten kommen im Jahr mit unter 100 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche aus. Komplett sanierte Altbauten können diesen Wert auch erreichen, allerdings nur mit erheblichem Kostenaufwand. Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt empfiehlt Hausbesitzern, auf die Angemessenheit der Investitionen zu achten. Diese richtet sich unter anderem danach, wie alt bestimmte Teile des Hauses sind. Ist beispielsweise die Heizung älter als 15 Jahre, so sollte aus Sicht des IEU diese modernisiert werden. Da aus finanziellen Gründen die Sanierung des Altbaus oft in Teilschritten geschieht, sei die Reihenfolge der Maßnahmen wichtig. Denn passe sich nach umfangreichen Dämmmaßnahmen die veraltete Heizung nicht wie ein Brennwertgerät dem veränderten Wärmebedarf an, so lasse sich der Heizenergiebedarf nicht optimal drosseln. Der Austausch des Wärmeerzeugers sollte daher einer der ersten Schritte sein, um Energie einzusparen.

Wer ein Gebäude bewohnt, das auf einem Quadratmeter Wohnfläche 200 Kilowattstunden Energie benötigt, befindet sich damit im oberen Mittelfeld. Bezogen auf eine Wohnfläche von 120 Quadratmeter liegt dann der Verbrauch bei 24.000 Kilowattstunden jährlich. Wer 300 Kilowattstunden im Jahr auf einem Quadratmeter verbraucht, der sollte dringend handeln. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass ein großes Energiesparpotenzial durch mehrere Sanierungsmaßnahmen gehoben werden kann. Aufschluss über den tatsächlichen Energieverbrauch gibt die Rechnung des Brennstoffhändlers oder des Energieversorgers.

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