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Mauerwerkskongress 2009 über Wohnungsbau und Wohnungsmangel

(17.8.2009) Wenige Tage vor der Bundestagswahl treffen sich am 24. September Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Dresden zum Deutschen Mauerwerkskongress, um Trends und Entwicklungen des Wohnungsbaus in Deutschland zu diskutieren.

  • Der zunehmend spürbare Mangel an bezahlbarem Wohnraum,
  • die veränderten Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft und
  • die erhöhten Anforderungen an Energieeffizienz

... werden nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau zu den zentralen Herausforderungen der neuen Bundesregierung gehören.

Robert Scholl, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) will auf die aktuelle Branchen-Studie des Eduard Pestel Instituts, die den Wohnungsbedarf bis 2025 auf 400.000 jährlich beziffert, und Konsequenzen für die Wohnungsbaupolitik des Bundes eingehen - siehe auch Beitrag "Pestel-Studie: Bedarfsgerechter Wohnungsbau bringt 745.000 Arbeitsplätze" vom 14.6.2009 und folgende Grafik:

Wohnungsbedarf in Deutschland bis zum Jahr 2025

Die Bundesrepublik liegt demnach gegenwärtig weit unter dem Investitionsniveau, das im Wohnungsbau erforderlich wäre, um dem künftigen Bedarf zu entsprechen. Es wird der Blick nach vorn gerichtet und eine Neujustierung der Wohnungsbaupolitik nach der Bundestagswahl prognostiziert. Dazu könnte eine Rückkehr des Bundes in die Verantwortung für den Wohnungsbau gehören sowie eine Wiedereinführung steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten im Mietwohnungsbau.

Dr. Albrecht Buttolo, Sächsischer Innenminister, soll beim Mauerwerkskongress über die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau in Deutschland und Sachsen referieren. Denn der Mangel an geeignetem Wohnraum ist nicht nur ein westdeutsches Problem. Für die neuen Bundesländer ist die Bereitstellung barrierearmer Wohnungen dringend nötig. Sachsen ist bereits heute das Bundesland mit der ältesten Bevölkerung. Deshalb werden Wohnungen, die besonders für die Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren angemessen sind, benötigt - siehe dazu auch Beitrag "KfW senkt temporär Zinsen für altersgerechtes Umbauen" vom 2.8.2009. Zudem macht die aktive Stadtentwicklung im Einzelfall den Neubau von Wohnungen in innerstädtischen Lagen notwendig. Doch ist dieser Neubau für die Öffentlichkeit ohne Erläuterung schwer nachvollziehbar, wenn auf der anderen Seite Steuermittel für den Abriss bereitgestellt werden.

Neben der politischen Diskussion wollen Experten auf dem Mauerwerkskongress technisches Know-how vermitteln. So wird der Vortrag von Professor Anton Maas, Fachgebiet Bauphysik an der Universität Kassel, fachliche Einblicke in die Auswirkungen der Energieeinsparverordnungen 2009 und 2012 für die Baupraxis vermitteln. Technische, rechtliche und normative Entwicklungen für die Bauwirtschaft sind die Themen der Experten-Workshops. Dort wird auch über den aktuellen Stand der Bemessungs- und Brandschutznormen berichtet.

Veranstalter des eintägigen Deutschen Mauerwerkskongresses 2009 ist die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM) gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und dem Fachverband Hoch- und Massivbau im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Am Vorabend des Kongresses ist eine exklusive Führung durch die Dresdner Frauenkirche geplant.

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