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KfW-Award Bauen und Wohnen 2014 geht an raffiniert neugebautes Berliner Reihenhaus

(4.6.2014) Die KfW Bankengruppe hat am 3. Juni 2014 in der KfW-Niederlassung in Berlin zum 12. Mal den jährlichen KfW-Award Bauen und Wohnen vergeben. Gesucht waren unter dem Motto „Renaissance des Reihenhauses“  Bauherren, die auf begrenztem Baugrund Reihenhäuser neu gebaut oder grundlegend modernisiert haben, so dass diese äußerst effi­zient genutzt werden können und zugleich einen Ort zum Wohlfühlen bieten.

Die zehn Preisträger wurden von der zwölfköpfigen Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, mit einem Preis­geld von insgesamt 30.000 EUR belohnt. Von den zehn Preis­trägern haben fünf ein neues Reihenhaus gebaut und die an­deren fünf ein bestehendes Reihenhaus modernisiert. Bei den prämierten Objekten wurden laut Jury „mit gelungener Architektur auch ambitionierte Standards der KfW Effizienzhäuser erreicht wie auch vielfach geschickt Maßnahmen zur Barrierearmut umgesetzt.“

Erster Preis (dotiert mit 10.000 EUR): Raffiniert verschachtelt

Jury: Michelle Howard, Lucio Auri, Caroline Eggel und Jeroen Jacobs haben mit ihrem raffiniert neugebautem Berliner Reihenhaus für zwei Familien aus schmalen Parzellen großzügige Räume entstehen lassen. Anstelle einer herkömmlichen geraden Trennwand zwischen zwei Nachbarhäusern greifen die beiden Wohnungen in jeder Etage schach­telartig ineinander:


Foto: Sebastian Pfütze

Zweiter Preis (dotiert mit 6.000 EUR): Stilvoll saniert

Jury: Holger Braack und Sigrid Strehler in Lübeck beweisen, dass auch auf kleinstem Raum anspruchsvolles Wohnen und Arbeiten möglich ist. In ihrem restaurierten Alt­stadthaus paaren sich Romantik und Hightech.

Dritter Preis (dotiert mit 4.000 EUR): Nachbarn vereint

Jury: In einem Tübinger Neubauquartier hat Familie Maschke-Wezel ein Reihenhaus als Gemeinschaftswerk mit den Nachbarn realisiert. Durch ihr offenes und einladendes Haus haben sie die Optik des Stadtteils bereichert.

Vierter Preis (dotiert mit 3.000 EUR): Tradition belebt

Jury: In Frankfurt haben Cornelius und Yvonne Boy ein Reihenhaus im Stil der zwan­ziger Jahre saniert und zugleich für heutiges Wohnen fit gemacht. Das Projekt ermög­licht Leben in einem familienfreundlichen, technisch zeitgemäßen Wohnhaus der Früh­moderne mit Garten und kleiner Dachterrasse.

Fünfter Preis (dotiert mit 2.000 EUR): Stadtkern bereichert

Jury: Bauherrin Doris Theisen hat in Bitburg mit einem stilvollen Neubau den Stadtkern bereichert. Mit 15 Mietwohnungen und einem Geschäftslokal belebt das Haus eine Bra­che am Stadtrand und bereichert die Platz- und Straßenräume Bitburgs.

Die weiteren fünf Preisträger (dotiert mit jeweils 1.000 EUR)

  • Reinhard und Uta Priebe haben in Oldenburg (Schleswig-Holstein)  Landarbeiter­wohnungen in ein dörfliches Reihenhaus integriert.
  • Anja und Frank Müller haben in Zwickau (Sachsen) ein Gründerzeithaus mit Klin­kerfassade wiederhergestellt.
  • Das Matthias-Claudius-Sozialwerk hat in Bochum (Nordrhein-Westfalen) die neu gebauten Claudius-Höfe als "Dorf  in der Stadt" konzipiert.
  • Gerhard und Roswitha de Buhr haben in Emden (Niedersachsen) ein denkmalge­schütztes Stadtreihenhaus den heutigen Bedürfnissen angepasst.
  • Familie Schulte Kellinghaus hat in Freiburg (Baden-Württemberg) einen Neubau mit verglastem Galerieraum errichtet.

Zur Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff gehörten Stadtentwickler und Energieexperten, Architekten sowie Vertreter aus der Bau- und Wohnwirtschaft, Me­dien und der KfW. Als einer der größten Förderer von privatem Wohneigentum sowie Energieeffizienz und Barrierereduzierung in Wohngebäuden hat die KfW im Jahr 2003 den Wettbewerb "Bauen und Wohnen" eingeführt.

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