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KfW hat Bauherren-Preis 2012 vergeben

(30.5.2012) Am 22.5.2012 hat die KfW den "KfW-Award Bauen und Wohnen" verliehen und private Bauherren aus Tübingen, Potsdam, Hannover, Dresden und Freiberg ausgezeichnet, die energieeffizient und zugleich generationengerecht umgebaut haben. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des KfW-Awards hat die KfW außerdem den Sonderpreis "Denkmal modernisie­ren" nach Mosisgreut im Allgäu vergeben. Dafür konnten sich Modernisierer bewerben, die zusätzlich Anforderungen des Denkmalschutzes oder für besonders erhaltenswerte Bausub­stanz erfüllt haben. Die Preisträger hat eine Jury aus insge­samt rund 170 Bewerbungen ausgewählt und mit Gewinnen im Wert von insgesamt 30.000 EUR belohnt.

"Der KfW-Award 2012 prämiert Bauherren und Hauseigentümer, die Energieeffizienz, Barrierearmut und gelungene Architektur sehr gut miteinander in Einklang bringen. Dies ist in vorbildlicher Weise bei dem mit Platz eins ausgezeichneten Objekt in Tübingen gelungen", sagte Werner Genter, Bereichsleiter der KfW, bei der Übergabe der Preise, und er ergänzte: "Das breite Spektrum der Einsendungen hat gezeigt, dass die KfW-Förderprogramme 'Energieeffizient Sanieren' und 'Altersgerecht Umbauen' mit Effektivzinssätzen ab 1% und Zuschüssen häufig einen wichtigen Inves­titionsanreiz darstellen. Die Mehrheit der ausgezeichneten Preisträger hat diese Pro­gramme in Anspruch genommen und in vielen Fällen die KfW-Standards 'Energieef­fizienzhaus' bzw. 'Altersgerechtes Haus' erreicht."

Den Sonderpreis hat Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, überreicht: "Modernisieren mit Weitblick: Dies gilt gerade auch für denkmalgeschützte Gebäude. Sie brauchen eine behutsame, den Charakter des Hauses bewahrende energetische Sanierung. Den Eigentümern dieser Gebäude bieten wir seit April dieses Jahres mit dem 'KfW-Effizienzhaus Denkmal' ein neues, maßgeschneidertes Förderangebot. Und der diesjährige Sonderpreis zeigt: Energieef­fizienz und Denkmalschutz sind keine unüberwindlichen Gegensätze, sondern bei guter Planung ein Gewinn für alle!"

Die einzelnen Preise in der Übersicht:

  • Erster Preis: Christa und Ernst E. Gumrich haben ihr Tü­binger Mehrfamilienhaus, das so genannte Nonnenhaus, "nach allen Regeln der Kunst saniert" (Bild rechts). Sie haben die KfW-Standards "KfW-Energieeffizienzhaus 85" und "Altersgerechtes Haus" erreicht. Gleichzeitig sind sie sehr behutsam und sorgfältig mit der vorhandenen his­torischen, das Stadtbild prägenden Substanz  umgegan­gen.
      
  • Zweiter Preis: Hubertus Negwer und Elisabeth Steuber haben bei der Modernisierung ihrer Villa in Potsdam ein abgerundetes Paket energetischer Sanierungsmaßnah­men umgesetzt.
      
  • Dritter Preis: Die Baugemeinschaft Südstadtschule GbR in Hannover hat eine ehemalige Sehbehindertenschule zu einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt energetisch und generationengerecht modernisiert.
      
  • Vierter Preis: Die Bauherrengemeinschaft Friedrichstraße 56 in Dresden hat ein ursprünglich als Wohn- und Kontorhaus erbautes Gebäude erworben und für die eigene Nutzung "mit Weitblick" saniert.
      
  • Fünfter Preis: Anita und Rico Barth haben ein Mehrfamilienhaus in Freiberg energieeffizient sowie generationengerecht umgebaut und so ein modernes Mehrgenerationenhaus geschaffen.
      
  • Sonderpreis "Denkmal modernisieren": Simone und Bruno Werner von Kreit wurden für ihr denkmalgeschütztes Jagdschlösschen in Mosisgreut mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Sie haben das stark beschädigte und seit über 40 Jahren leer stehende Gebäude als alltagstaugliches Wohnhaus wiederhergerichtet.

Als einer der größten Förderer von privatem Wohneigentum in Deutschland hat die KfW im Jahr 2003 den Wettbewerb "Bauen und Wohnen" ins Leben gerufen. Hierbei steht die Förderung energiebewussten, barrierearmen und sozialverträglichen Bauens im Mittelpunkt.

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