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Bauhauptgewerbe: Tariferhöhung am 1. April 2026

(30.3.2026) Im Bauhauptgewerbe steigen zum 1. April 2026 die Löhne und Gehälter; dabei im Westen um 3,9 % und im Osten um 5,3 %. Erstmals wird somit ein einheitliches Einkommensniveau in Deutschland erreicht. „Das ist ein historischer Schritt. Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gilt endlich: Ein Land – ein Lohn, ein Gehalt. Mit der vollständigen Angleichung der Einkommen in Ost und West wird eine jahrzehntelange Ungleichbehandlung beendet. Darauf haben wir mit großer Hartnäckigkeit, unter anderem einem knapp dreiwöchigen Streik, lange hingearbeitet.”, sagt Carsten Burckhardt, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und im Bundesvorstand für das Bauhauptgewerbe zuständig.

Carsten Burckhardt, Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU und im Bundesvorstand zuständig für das Bauhauptgewerbe. (Bild: IG BAU / Tobias Seifert) 

Mit der aktuellen Tariferhöhung wird die dritte Stufe des Bau-Tarifabschlusses aus dem Jahr 2024 umgesetzt. Bereits in den Jahren 2024 und 2025 waren die Einkommen gestiegen und nun folgt der bundesweit einheitliche Abschluss. Beispielsweise ist der Stundenlohn eines Baumaschinenführers oder einer Fliesenlegerin im Westen von einst 22,40 Euro auf jetzt 26,05 Euro und im Osten von zuvor 21,67 Euro auf jetzt 26,05 Euro angestiegen. „Die Kolleginnen und Kollegen auf dem Bau leisten jeden Tag Enormes. Sie bauen Wohnungen, sanieren Infrastruktur und stemmen die Energiewende. Angesichts dieser Leistung, der demografischen Entwicklung und des massiven Fachkräftebedarfs ist diese Lohn- und Gehaltserhöhung ein notwendiger Schritt”, so Carsten Burckhardt.

Im Bauhauptgewerbe arbeiten deutschlandweit rund 920.000 Frauen und Männer. Der derzeitige Tarifvertrag läuft am 31. März 2027 aus.

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