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34 Projekte in elf Kategorien für Deutschen Lichtdesign-Preis 2017 nominiert

(4.4.2017) 34 von 120 eingereichten Projekten wurden jetzt in elf Kategorien für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2017 nominiert. Eventuell ermutigt durch die drei Schweizer Preisträger im letzten Jahr, wurde 2017 eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Projekten von Planungsbüros aus dem Alpenstaat eingereicht. Sechs davon haben es heuer auf die Shortlist geschafft. Dazu gehören u.a. ...

  • die Collection Lambert in Avignon (Reflexion AG, internationales Projekt),
  • der Roche Bau 67 in Basel (Hübschergestaltet GmbH, Öffentliche Bereiche/Innenraum),
  • das Museum Judengasse Frankfurt (mati AG, Museen) und
  • die Schweizerische Nationalbank in Zürich mit ihrer weihnachtlichen Fassadenbeleuchtung (Reflexion AG, Events/Messen).

Lichttauchgang, 20 Jahre Regenrückhaltebecken Hirschgarten - mbeam | Atelier für Lichtkunst (© Manfred Beck)

Markus Helle, einer der sechs Juroren des Deutschen Lichtdesign-Preises, freut sich über die zunehmenden Wettbewerbs-Einreichungen aus dem Ausland. „Wir vermissen allerdings die Kollegen aus Benelux. Und auch die österreichische Beteiligung dürfte aktiver sein“, resümiert Helle. Eine Nominierung gibt es aber auch aus Österreich: Mit der Medienfassade des Neubaus Klubhaus St. Pauli in Hamburg hat die international agierende Bartenbach GmbH eine gute Chance, zu den diesjährigen Preisträgern zu gehören.


Klubhaus St. Pauli, Hamburg - Bartenbach GmbH, Urbanscreen (© Peter Zöch für Bartenbach GmbH)
 

Mehrfach nominiert sind neben Reflexion aus Zürich auch das Büro Lichtwerke aus Köln, Kardorff Ingenieure aus Berlin, Lichtvision aus Berlin (mit Auslandsbüros) sowie die Licht Kunst Licht AG mit Büros in Bonn und Berlin. Letztere konnte sich 2016 nicht am Wettbewerb beteiligen, da Inhaber Andreas Schulz im vergangenen Jahr als Gastjuror tätig war. In diesem Jahr hat das Team um Peter Andres diese Rolle ausgeübt, denn in der Regel übernimmt der mit dem Jurypreis Lichtdesigner des (Vor-)Jahres ausgezeichnete Planer diese Aufgabe.

Insgesamt haben die Jurymitglieder zwei Monate lang knapp 80 Projekte aus der Vorauswahl persönlich in Augenschein genommen. „Mit Ausnahme der Kategorie Internationales Projekt sehen wir uns jedes Projekt persönlich an“, erklärt Markus Helle. „Wir verlassen uns weder auf die Fotos noch auf die Projektbeschreibungen, weil wir hundertprozentig sicher sein wollen.“

Während einer Gala am 11. Mai in Mannheim, zu der weit mehr als 500 Planer und Repräsentanten der internationalen Lichtindustrie sowie zahlreiche Pressegäste erwartet werden, wird die feierliche Bekanntgabe der Gewinner erfolgen.

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