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Neun Finalisten der DGNB Sustainability Challenge 2020

DGNB Sustainability Challenge 2020
  

(28.6.2020) Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat Coronavirus-bedingt das Format der Sustainability Challenge in diesem Jahr etwas angepasst. Der Live-Pitch zwischen den Finalisten der einzelnen Kategorien findet zunächst digital statt. Am Montag, den 29. Juni 2020 geht es ab 14 Uhr mit den Start-up-Unternehmen los. Um 15 Uhr beginnen die Präsentationen der Kategorie „Innovation“. Den Abschluss macht um 16 Uhr die Kategorie „Forschung“. Insgesamt waren in diesem Jahr mehr als 80 Bewerber ins Rennen gegangen.

Finalisten der Kategorie „Start-up“

Das Ziel des Hamburger Unternehmens Breeze Technologies ist es, auf Basis hochauflösender Luftqualitäts- und Klimadaten sowie durch den Einsatz von KI datengetriebene Entscheidungen zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu treffen, durchzuführen und zu überwachen.

Konzepte für die Wärmeversorgung ganzer Siedlungen und Quartiere aus erneuerbaren Energien entwickelt Energie PLUS Concept aus Nürnberg.

Bei dem italienischen Start-up Ricehouse aus der Region Piemont ist der Name Programm: Das Unternehmen verwendet organische Rückstände aus der Reisproduktion und entwickelt hieraus natürliche Baumaterialien.

Finalisten der Kategorie „Innovation“

Interpanel bietet mit seiner „Klimaleuchte“ eine modulare, akustisch wirksame Kühldecke an - siehe auch Beitrag „Kühlung, Licht und Akustik in einem Deckenpaneel ... und der Wettbewerb um Fachkräfte“ vom 4.12.2019.

Eine überwiegend stromlose Lösung zur Entwässerung von Gebäuden hat die KESSEL AG mit ihrer Ecolift Hybrid-Hebeanlage entwickelt - siehe Beitrag „Hybrid-Hebeanlage (mit Bypass) für den Einsatz in Gewerbe und Mehrfamilienhäusern“ vom 26.3.2015.

Minero One der Frankfurter Firma MINERO Flooring ist ein ökologischer, mineralischer Bodenbelag.

Finalisten der Kategorie „Forschung“

Das Institut für Tragwerksentwurf (ITE) der TU Braunschweig befasst sich mit robotischer Fabrikation von Bauteilen aus Stampflehm.

Im Rahmen des internationalen Projektes RE4 wurde von ZRS Architekten aus Berlin ein detailliertes Design für ein vollständig vorgefertigtes, zirkuläres, energieeffizientes, siebengeschossiges Wohngebäude entwickelt - kleiner Querverweise: „BAM erforscht Lehmmauerwerk hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit“ vom 20.11.2019.

Um die akustische Wirksamkeit von Fassadenoberflächen im Stadtraum und die Bestimmung von Transformationseffekten dreht sich das Forschungsvorhaben der Frankfurt University of Applied Sciences in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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