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Callweys 50 Häuser des Jahres 2020


  

(5.10.2020) Einen ersten Preis, zwei Auszeichnungen, fünf Anerkennungen. Insgesamt 50 bemerkenswerte Häuser aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol hat eine Fachjury im Februar als „Häuser des Jahres“ ausgewählt. Sie werden ausführlich in dem gleichnamigen Buch vorgestellt - mit Grundrissen, Schnitten, Lageplänen und professionellen Fotos. 48 weitere sehenswerte Projekte wurden in die Longlist aufgenommen. 18 Produkte überzeugten zudem die Produktjury; sie erhielten das Label ‚Produkt des Jahres 2020‘ - siehe Nachbarbeitrag.

Die Bandbreite der ausgewählten Bauwerke spricht für sich: Das kleinste kommt mit 42 m² aus, das größte bietet 652 m². Häuser in der Stadt sind ebenso darunter wie solche im Dorf, auf dem Land, am See, im Weinberg, am Hang oder auf der Wiese. Auf der Liste finden sich Neubauten, aber auch An- und Umbauten, die mal radikal, bisweilen innovativ und immer respektvoll auf das Vorhandene reagieren. Manche der Häuser sind luxuriös und kostspielig, manche reduziert auf das Nötigste und bemerkenswert günstig. Sie sind gefertigt aus Beton, Stahl, Stein, Glas und Holz, welches in diesem Jahr gerne karbonisiert die Fassaden verkleidet. Das kontrollierte Verkohlen sorgt für Witterungsbeständigkeit. Es sieht großartig aus und zeigt: Nachhaltigkeit und Ästhetik sind längst kein Widerspruch mehr und für Architekten ebenso wie für Bauherren selbstverständlich. Immer häufiger taucht in den Erläuterungen zudem der Begriff der „sozialen Nachhaltigkeit“ auf: die baulich geplante Möglichkeit, ein Haus an sich wandelnde Wohnbedürfnisse anzupassen, es zu verkleinern oder zu vergrößern, es barrierefrei zu nutzen oder in Teilen vermieten zu können.

„Die Planung eines Einfamilienhauses ist eine große Ehre, da man Lebensräume für Menschen schafft“, erzählen die Kollegen von LOVE architecture. Dafür ausgezeichnet zu werden, sei ein schöner Lohn. So sehen es auch andere ehemalige Preisträger, die um ihre Erinnerungen gebeten wurden, denn tatsächlich werden dieses Jahr die blauen Betonwürfel für das Haus des Jahres, für Auszeichnungen und Anerkennungen zum zehnten Mal vergeben! „Ich hoffe daher“, meint Simon Frommenwiler von HHF Architekten, deren Haus in Nuglar 2013 zum Haus des Jahres gekürt wurde, „dass die Buchreihe fortgesetzt wird: Wenn solche Wettbewerbe und Bücher Bauherren dazu ermutigen, Architekten Aufträge anzuvertrauen, dann ist das eine gute Sache.“ Architektur ist Ausdruck unserer Werte. Nie war sie so wertvoll wie heute.

Fakten zum Wettbewerb

Zum zehnten Mal lobte der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum und den Partnern InformationsZentrum Beton, Interhyp, Atrium/Das IDEALE HEIM, ORF, dem Magazin Baumeister sowie architektur aktuell den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Aus 150 Einreichungen wurden 50 Projekte erkoren und aus diesen ein Preisträger, zwei Auszeichnungen und fünf Anerkennungen benannt. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt.

Das Buch zum Wettbewerb präsentiert diese 50 besten Häuser – mit zahlreichen Fotos, Lage- und Architektenplänen und aussagekräftigen Projektbeschreibungen aus der Feder von Katharina Matzig, Architekturjournalistin. Nicola Borgmann, Architektin und Kunsthistorikerin, verfasste die Einleitung.

Der mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis ging an...

Die Auszeichnungen gingen an ...

Die Anerkennungen erhielten ...

Die bibliographischen Angaben zum Buch:

  • Häuser des Jahres - Die besten Einfamilienhäuser 2020
  • von Katharina Matzig / Nicola Borgmann
  • 2020. 320 Seiten, 400 farbige Abbildungen und Pläne
    23 x 30 cm, gebunden
  • ISBN 978-3-7667-2485-4
  • erhältlich u.a. bei Weltbild und Amazon

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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