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eCO₂learn Infobase: Bauprodukte und -wissen zu Cradle-to-Cradle smart vernetzt

(18.10.2020) Ressourcenschonende Materialkreisläufe, rückbaubare Gebäudestrukturen und Recycling geraten im Bauwesen zunehmend in den Fokus, vor allem nach „Cradle-to-Cradle“ konstruierte und zertifizierte Baustoffe. Das Funktionieren des Konzepts in der Praxis ist für Architekten, Ingenieure und Ausführende jedoch davon abhängig, passende Baustoffe und Informationen zu finden, Wissen zu vernetzen und an den richtigen Stellen Kooperationen zu bilden. Mit diesem Thema befasste sich die Keynote von Inga-Lill Kuhne (ecolearn) anlässlich des „C2C Summit Bau & Architektur“ (September, Berlin), die ihre Wissensdatenbank „Infobase“ vorstellte:


infobase.ecolearn.de

Das für die Nutzer kostenlose Tool vernetzt relevantes Wissen für die Baubranche und ermöglicht u.a. den schnellen Zugriff auf passende Produkte, Schulungen, Fachpublikationen. Während Bauunternehmen kuratierte Inhalte einbringen, finden Architekten und Planer mit Hilfe von Filtern kostenlos und schnell zu den richtigen Informationen und Produkten.

Als im September rund 50 geladene Architektur- und Ingenieurbüros sowie Bauinvestoren zum „C2C Summit Bau & Architektur“ in Berlin zusammenkamen, war das für alle Beteiligten die erste größere physische Veranstaltung seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Der Veranstalter, das C2C NGO, hatte den Event Corona-sicher geplant. Dem Ruf als Referenten und Podiumsteilnehmer folgten ...

  • prominente Architekturbüros wie Kadawittfeld und David Chipperfield Architects,
  • das Ingenieurbüro ARUP,
  • internationale Bauplaner wie Delta Development und die Landmarken AG,
  • AGC Interpane als Bildungspartner des C2C LAB auf der Industrieseite,
  • die Berliner Politik sowie
  • junge Player wie das Düsseldorfer Unternehmen ecolearn.

Mit viel Engagement wurde das gemeinsame Thema „Cradle-to-Cradle in Bau und Architektur“ interdisziplinär betrachtet und diskutiert.

Das Credo: Der Ressourcenschutz über das Bauen nach Cradle-to-Cradle-Prinzipien ist das vielleicht wichtigste Architektur-Thema der nächsten zwei Jahrzehnte, doch es braucht mehr Wissensmanagement, Vernetzung, Transparenz – es muss schneller gehen, passende Produkte zu finden. Eben jenen Punkt hat Inga-Lill Kuhne, Mitbegründerin des Unternehmens ecolearn, früh erkannt und ein passendes Tool entwickelt. „Unsere Infobase ist frei zugänglich und für die Nutzer kostenlos, einfach zu bedienen und hat bereits viele Unterstützer gewonnen, darunter Unternehmen, Fachplaner und Verbände, die davon überzeugt sind, dass zur Digitalisierung und Optimierung der Baubranche eine ganzheitliche Lösung nötig ist. Gerade, wenn es um das gesunde Bauen nach dem Designkonzept von Cradle-to-Cradle geht, war es für Planer bislang schwierig, schnell die passenden Produkte zu finden. Diesem Problem sind wir begegnet, indem wir, neben vielen anderen Filtermöglichkeiten, inzwischen entsprechende Filter implementiert haben“, so Frau Kuhne.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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