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"Fassaden mit Faserzement" zur Renaissance kleinformatiger Faserzementplatten

<!---->(4.2.2011; BAU-Bericht) Fassaden mit kleinformatigen Faserzementplatten erleben derzeit eine auffällige Renaissance. Die charakteristische schuppige Deckung eröffnet ungeahnte gestalterische Möglichkeiten mit mehr als einhundert Variationen aus Formen, Farben und Formaten. Dies zeigt das neu im Kraemerverlag erschienene Buch "Fassaden mit Faserzement" an sehenswerten internationalen Beispielen.

Kleinformatige Platten aus Faserzement zählen zu den Klassikern der Fassadenmaterialien. Neben modernen Ein- und Mehrfamilienhäusern belegen neue Bürobauten, Kindertagesstätten und Dachaufstockungen die Aktualität dieser universellen Fassadenbekleidung von Eternit. Seit mehr als einhundert Jahren inspiriert der Werkstoff Faserzement Architekten und andere kreative Gestalter. Als Material für die gesamte Gebäudehülle lassen sich mit kleinformatigen Faserzementplatten moderne Baukörper aus einem Guss gestalten. Vielfältige unterschiedliche Formen, Formate und Farben lassen Fassaden- und Dachflächen wahlweise als feine oder lebhaft strukturierte Hülle erscheinen.

Publikation für Architekten

32 Projekte aus sieben europäischen Ländern präsentiert die Autorin Gudrun Krämer in dem neuen Architekturbuch "Fassaden mit Faserzement". Neben der attraktiven Flächenwirkung steckt die Raffinesse der Fassadenarchitektur mit Faserzementplatten oft im Detail. Deshalb werden die internationalen Beispiele aus Deutschland, Benelux, England und Irland in diesem Buch mit einer Detailzeichnung im Maßstab 1:10 vorgestellt. Interviews mit den Architekten Georg Poensgen, Matthias Schmalohr, Jan Ostermann und den Redakteuren Shane O´Toole von der Irish Times sowie Ursula Henn von der Architekturzeitschrift A+D komplettieren die 80 Seiten starke Projektsammlung.

"Mich begeistert die Einfachheit des Materials. Es ist ein authentischer Baustoff, der die Architektursprache durch seine universelle Verwendbarkeit mitträgt oder sogar verstärkt", beschreibt Architekt Matthias Schmalohr das Bauen mit Faserzementplatten. Für die gesamte Gebäudehülle eines Einfamilienhauses in Obernkirchen verwendete Schmalohr eine blauschwarze Doppeldeckung. Hier prägen kantige Übergänge an der Traufe mit versteckter Dachrinne, klare Hausecken mit verborgenen Regenfallrohren und die Flächigkeit aller Fassaden das markante Erscheinungsbild:


Bild aus dem Beitrag "Erste Entscheidung im VELUX Architekten-Wettbewerb 06" vom 10.7.2006

Im niederländischen Putten haben na-ma architecture mit Maarten van Tuijl und Naoko Hikami das Besucherzentrum für ein Naherholungsgebiet mit Faserzementplatten erstellt. Das Team wählte anthrazitfarbene Eternit-Platten für Dach und Fassade, um das Grün der Landschaft hervorzuheben. Für die skulpturale Form des Pavillons boten die leichten, kleinformatigen Platten die beste Lösung, so die Architekten.

Auch große Fassadenflächen lassen sich gut mit kleinformatigen Faserzementplatten strukturieren, das bewiesen die Architekten Poponcini & Lootens aus Antwerpen. In Wabendeckung verlegt, verleihen dunkelgraue, 40x40 Zentimeter große Platten ihrem spitzwinkeligen Bürogebäude eine leicht schuppige Haut.

Im Interview erklärt Shane O´Toole: "Es wird interessant sein, welchen Einfluss die gegenwärtige Energieproblematik auf die Architektur haben wird; ich könnte mir vorstellen, dass Faserzementplatten zu den idealen Materialien gehören werden, im Sinne einer Arte Povera", so der Architekturkritiker der Sunday Irish Times.

Bibliographische Angaben:

Weitere Informationen zu Fassaden mit Faserzement können per E-Mail an Eternit angefordert werden.

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