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BAU 2009: Tragende Rolle für den Baustoff Holz

(13.5.2008) Ob Dach, Wand oder Boden - der Baustoff Holz spielt auf der BAU traditionell eine tragende Rolle; und das soll, mehr denn je, auch auf BAU 2009 so sein. Vom 12. bis 17. Januar 2009 will die Holzindustrie auf dem Gelände der Neuen Messe München zeigen, was Holz kann und attraktiv macht.


Das neue Elefantenhaus im Kölner Zoo. (Foto: Stefan Schilling). Foto aus dem Beitrag „&Herausragende Holzbauobjekte online besuchen“ vom 21.12.2004

Fachbesucher werden gleich in sechs Hallen zum Thema Holzbau fündig. In der Halle B5 geht es um konstruktiven Holzbau ebenso wie um Innenausbau und um Holzwerkstoffe. Die gesamte Bandbreite der Fenster und Türen aus Holz wird in den Hallen C3, C4 und B4 präsentiert. Hinzu kommt das Thema Parkettfußböden in Halle B6. Und schließlich deckt die Halle A3 die ganze Palette der Dachbaustoffe inklusive Dachfenster ab.

"Seit Themen wie Energie, Nachhaltigkeit und Ökologie auch beim Bauen eine immer größere Rolle spielen, boomt der Baustoff Holz", erklärt Projektgruppenleiter Markus Geisenberger. Die Folge: "Die Nachfrage ist auf Aussteller-Seite so groß, dass wir Mühe haben, alle Wünsche zu erfüllen. Die BAU wird alle Facetten der Verwendung von Holz am Bau präsentieren."

Auf der BAU 2009 sollen sich Fachbesucher ein Bild von den Vorzügen machen können, mit denen Holz beim Bau und Ausbau punkten kann:

  • Als nachwachsender und regional verfügbarer Baustoff rangiert Holz auf der Liste der ökologischen Baustoffe ganz oben.
  • Holz gilt, dank geringem Aufwand bei Produktion und Transport, auch auf der Kostenseite als attraktiv.
  • Holz verbindet geringes Gewicht mit hoher Festigkeit, was beispielsweise auch Tragwerke mit großen Spannweiten möglich macht.
  • Auch bei der Wärmedämmung kann der Baustoff Holz mit geringer Wandstärke Punkte sammeln.
  • Vorgefertigte Elemente und Systeme, die vom Werk direkt an die Bausstelle geliefert werden, ermöglichen kurze Bauzeiten.
  • Holz sorgt außerdem für ein behagliches Raumklima und
  • bietet eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.

Bewährte Partner der BAU in diesem breit gefächerten Ausstellungsbereich sind seit Jahren der Holzabsatzfonds und die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung. Der Holzabsatzfonds informiert auf der BAU 2009 in Halle B5 über Möglichkeiten und Perspektiven der Verwendung von Holz. "Insbesondere die energetischen Anforderungen machen den Baustoff Holz für Architekten, Bauherren und Planer auch als Gebäudehülle attraktiv", erklärt Ludger Dederich, Leiter der Holzbaufachberatung beim Holzabsatzfonds.


Wind und Wetter, Sonne und Regen ausgesetzt zeigt modifiziertes Buchenholz, was in ihm steckt. Auch im langfristigen Bewitterungsversuch bleibt es erstaunlich gut in Form - im Gegensatz zu den unbehandelten Vergleichsbrettchen. (Bild aus dem Beitrag "Modifiziertes Holz: Tropenholz aus heimischen Wäldern" vom 2.5.2008)

Der Schwerpunkt im Bereich der Holzforschung liegt auf der Präsentation der Projekte, die unter dem Titel "Holzbau der Zukunft" vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert werden. Die Forschungspartner der TU-München, FH-Rosenheim und ift - Institut für Fenstertechnik wollen auf der BAU 2009 in Zusammenarbeit mit dem ISP Rosenheim, der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung (DGfH) und Verbänden der Holzwirtschaft die Ergebnisse aus 20 Teilprojekten zu den Themengruppen "Brandschutz", "Fassade", "Energie", "Klima und Anlagentechnik" sowie "Neue Bauteile, neue Baustoffe" präsentieren. Dabei geht es jeweils darum, die ungenutzten Potentiale des Baustoffs Holz auszuloten. Hoch aufragende Holzstapel sollen in Halle C3 als Kulisse für die Vorstellung der Projekte dienen.

Zu den Ausstellern der BAU 2009 im Bereich Holzbau gehört die Pfleiderer AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Holzwerkstoffen. Pfleiderer war zuletzt im Jahr 2001 auf der BAU vertreten, 2009 kehrt das Unternehmen zurück. Michael Wolff, Vorsitzender der Geschäftsführung des Business Centers Westeuropa der Pfleiderer AG, zu den Beweggründen: "Die BAU in München passt hervorragend zur strategischen Ausrichtung der Pfleiderer AG in Westeuropa, da sich uns gleich zum Jahresbeginn die Chance bietet, unsere Kunden aus Handel und Handwerk sowie Architektur und dem Hoch-, Tief- und Innenausbau zu treffen."

Auch die EGGER Gruppe erreicht mit ihrem Auftritt auf der BAU alle relevanten Zielgruppen. Dazu Ulrich Bühler, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing: "Die BAU ist eine hervorragende Kommunikationsplattform für EGGER, um uns mit Kunden und Interessenten aus Handel, Handwerk und Architektur auszutauschen. Wir schätzen als Komplettanbieter für Holzwerkstoffe und nun auch Sägewerksprodukte das breite Themenspektrum der BAU. Hier können wir vom dekorativen Holzwerkstoff über konstruktive Holzbauprodukte bis zum Laminatfußboden unsere gesamte Kompetenz darstellen. Die BAU ist damit die weltweit einzige ganzheitliche Plattform für unser Unternehmen."


EGGER auf der BAU 2007

Bei den Fachbesuchern stehen die Themen Holzbau und Holzwerkstoffe traditionell hoch im Kurs. Bei der anlässlich der BAU 2007 von TNS Infratest durchgeführten Besucherbefragung erklärten 34% der Besucher, den Bereich "Holzwerkstoffe und konstruktiver Holzbau" besucht zu haben. Damit hatte Holz in der Beliebtheit der Besucher gegenüber allen anderen Baustoffen knapp die Nase vorn. 87% der befragten Besucher bewerteten diesen Ausstellungsbereich mit "ausgezeichnet bis gut".

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