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Statistisches Bundesamt: 2003: 1,0% weniger Erwerbstätige als ein Jahr zuvor

(6.1.2004) Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im Durchschnitt des Jahres 2003 rund 38,3 Mill. Personen ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 392.000 Erwerbstätige oder 1,0% weniger als ein Jahr zuvor, nachdem sich bereits im Jahr 2002 die Erwerbstätigkeit erstmals seit 1997 verringert hatte (2002: -240.000 Personen oder -0,6%). Zugleich war dies der stärkste Beschäftigungsrückgang seit zehn Jahren (1993: -513.000 Personen oder -1,4%).

Während der Schwerpunkt des Beschäftigungsabbaus wiederum im Produzierenden Gewerbe einschließlich Baugewerbe lag, waren im Jahr 2003 erstmals seit der Wiedervereinigung Deutschlands selbst auch in den Dienstleistungsbereichen insgesamt (Handel, Gastgewerbe, Verkehr und sonstige Dienstleistungsbereiche) leichte Beschäftigungsverluste zu verzeichnen:

  • In den Dienstleistungsbereichen kam es im Jahresdurchschnitt 2003 zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit um 0,1% im Vorjahresvergleich, nachdem die Beschäftigung im Jahr 2002 noch um 0,5% gestiegen war.
  • Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe hat sich im Vergleich zum Vorjahr der im Jahr 2002 einsetzende Personalabbau im Durchschnitt des Jahres 2003 weiter verschärft (-2,6%).
  • Dagegen schwächte sich im Baugewerbe der seit 1996 anhaltende Beschäftigungsrückgang ab, und zwar von -6,2% im Jahr 2002 auf -5,1% im letzten Jahr.
  • In der Land- und Forstwirtschaft sank die Zahl der Erwerbstätigen mit 1,3% fast genau so stark wie im Jahr zuvor.

Begleitet war die Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen seit der Wiedergewinnung der deutschen Einheit von einem bemerkenswerten Strukturwandel. Im Jahresdurchschnitt 2003 hatten mehr als zwei Drittel aller Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz in den Dienstleistungsbereichen. Der Anteil der hier Beschäftigten in Relation zur gesamten Erwerbstätigkeit erhöhte sich von 59,2% im Jahr 1991 auf 70,4% im letzten Jahr. Im primären und sekundären Sektor hat sich der Erwerbstätigenanteil entsprechend kontinuierlich verringert: So sank beispielsweise im Baugewerbe der Anteil der hier Beschäftigten in Relation zur gesamten Erwerbstätigkeit nach seinem höchsten Beschäftigungsstand (8,6% der Erwerbstätigen) im Jahr 1995 kontinuierlich und lag 2003 mit 6,0% um 1,3 Prozentpunkte niedriger als im Jahr 1991.

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