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Bauindustrieverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Fakten zur Baukonjunktur

(27.10.2001) "Der Sommer hat am Baumarkt keine Entspannung gebracht. Sowohl im Juli als auch im August hielt der Sturzflug der Branche an. Wir werden das Baujahr 2001 mit einem hohen zweistelligen Minusbetrag abschließen. Wegen der fehlenden Wirtschaftskraft in anderen Bereichen schlägt die Baukrise unmittelbar auf die Gesamtbilanz des Landes durch. Das Wirtschaftswachstum ist bekanntlich rückgängig. Es sollte im Interesse des Landes sein hier gegenzusteuern und ein Zukunftsinvestitionsprogramm aufzulegen," das sagte Hans-Jürgen Langschwager, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Mecklenburg-Vorpommern, am 25.10. bei der Vorstellung der aktuellen Baustatistik gegenüber der Presse.

Umsatz
In den ersten acht Monaten musste die Bauwirtschaft Umsatzeinbußen von 720 Mio. DM verkraften. Das ist ein Rückgang um 22 Prozent. Alle Bausparten sind gleichermaßen beteiligt. Beim Wirtschaftsbau beträgt das Minus 25,3 Prozent, der Wohnungsbau steht mit 24,2 Prozent Rückgang nicht besser da und der öffentliche Bau bleibt mit 15,2 Prozent hinter dem Vorjahr zurück.

Auftragseingang
Ebenso traurig ist das Bild bei den Auftragseingängen, wo bis Ende August ein Fehlbetrag von 320 Mio. DM aufgelaufen ist. Das sind etwa 15 Prozent weniger Bauauftragsvolumen. Beim Wohnungsbau und beim Wirtschaftsbau liegen die Einbußen über 20 Prozent. Der öffentliche Bau steht mit einem Minus von 4,5 Prozent etwas besser da. Jedoch ergibt eine genauere Betrachtung, dass hier offensichtlich einzelne Auftragsvergaben an der A 20 zu Buche schlagen. Der öffentliche Hochbau verzeichnet Auftragseinbußen von 26,2 und der sonstige öffentliche Tiefbau von 11,4 Prozent, während beim Straßenbau ein Plus von 11,9 Prozent erfasst wurde.

Beschäftigung
Ende August waren etwa 27.800 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe unter Arbeit. Das sind 6.300 weniger als vor Jahresfrist. Der Durchschnitt der ersten acht Monate beträgt 28.300 Beschäftigte und liegt somit über dem Augustwert. Der erzwungene Personalabbau findet auch in den Sommermonaten ungebremst statt.

Öffentliche Bauausgaben
Die offizielle Kassenstatistik weist im ersten Halbjahr für das Land 5,7 Prozent und für die Gemeinden 11,7 Prozent weniger Bauausgaben als im Vorjahr aus. Besonders drastisch ist der Rückgang der kommunalen Bauausgaben für den Straßenbau um 17,8 Prozent und bei Baumaßnahmen zur Abwasserbeseitigung um 26,6 Prozent.

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