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Weniger Beschäftigte, niedrigere Umsätze, mehr Aufträge im hessischen Bauhauptgewerbe

(24.5.2002) Viel Tristesse im hessischen Bauhauptgewerbe und ein kleiner Hoffnungsschimmer im März dieses Jahres - mehr Optimismus können die Auguren aus Wiesbaden derzeit zur Lage am Bau nicht verbreiten. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lag die Beschäftigtenzahl im hessischen Bauhauptgewerbe im März dieses Jahres mit 30 700 um 7,5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Im Januar hatte die Abnahmerate auf dem gleichen Level und im Februar bei 7,7 Prozent gelegen.

Mit 270 Millionen Euro haben die baugewerblichen Umsätze im Vorjahresvergleich um 14,5 Prozent abgenommen. Der gewerbliche und industrielle Bau, der im letzten Jahr noch eine Stütze war, schwächelt derzeit. Hier gingen die Umsätze im März um 25,6 Prozent auf 134 Millionen Euro zurück. Dagegen konnte der öffentliche und Verkehrsbau um 3,7 Prozent auf 100 Millionen Euro zulegen, während der Wohnungsbau mit 34 Millionen Euro das Vorjahresniveau um 7,6 Prozent verfehlte.

Die Rolle des Hoffnungsschimmers übernahm im März der Auftragseingang. Dieser Frühindikator nahm im Vorjahresvergleich - erstmals wieder seit August letzten Jahres - um acht Prozent auf 336 Millionen Euro zu. Die wertmäßigen Aufragseingänge nahmen im Hochbau um 9,7 Prozent auf 175 Millionen Euro und im Tiefbau um 6,1 Prozent auf 160 Millionen Euro zu. (Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten.)

 

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