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Signify testet Tunable Beam Technologie für Straßenbeleuchtung in Köln

(2.4.2026) In der Kölner Goltsteinstraße installiert Signify gemeinsam mit der RheinNetz GmbH erstmals in größerem Umfang LED-Straßenleuchten mit der Philips Iridium Tunable Beam Technologie. Ziel des Pilotprojekts ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Energieverbrauch sowie Lichtemissionen zu senken.

Fußgänger-Überweg beleuchtet mit Tunable Beam (Bild: Signify) 

Eine Leuchte für zwei separate Beleuchtungszonen

Die seit 2024 gemeinsam von Signify und RheinNetz entwickelte Technologie nutzt zwei Optiken mit unterschiedlichen LED-Paketen, die jeweils eigene Bereiche normgerecht beleuchten – dort, wo sonst zwei separate Leuchten nötig wären. Zu Hauptverkehrszeiten werden Gehwege und Fassaden zusätzlich beleuchtet, in den übrigen Nachtstunden nur die Fahrbahn. Der Wechsel erfolgt automatisch über das Lichtmanagementsystem Interact City. Nach ersten Tests in Köln-Nippes werden nun 20 bis 25 Leuchten modernisiert, darunter ein Fußgängerüberweg. Gegenüber der ohnehin sparsamen Philips Iridium Leuchte sinkt der Verbrauch durch die situative Steuerung nochmals um bis zu 30 %.

Straßensituation Vorher-Nachher (Bild: Signify) 

Weniger Lichtemissionen für eine höhere Wohnqualität

Die Technologie reduziert Lichtverschmutzung auch im urbanen Umfeld. Anwohner werden nachts weniger durch Streulicht gestört, nachtaktive Tiere und Pflanzen in der Umgebung werden weniger beeinträchtigt. Das Projekt ist Teil der Initiative „Köln schlafen legen" der RheinNetz GmbH, die innerstädtische Wohnbereiche zur Nachtzeit gezielt entlasten soll. In dicht bebauten Straßen mit Leuchten nah an Gebäudefronten lässt sich der Wohnkomfort so spürbar steigern.

Die zwei Varianten von Tunable Beam (Bild: Signify) 

Neue Gestaltungsmöglichkeiten für Stadtplaner

Die Technologie ermöglicht eine effizientere Beleuchtung von Fußgängerüberwegen, eine bedarfsgerechte Ausleuchtung von Parkanlagen und reduzierte Lichtemissionen in naturnahen Bereichen. RheinNetz-Beleuchtungsleiter Michael Kitzel sieht darin eine Lösung, die besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingeht und in Deutschland wegweisend sei.

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