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Roma veröffentlicht Hitzeschutzmonitor Deutschland 2026

(30.07.2026) Der Hitzeschutzmonitor Deutschland 2026 zeichnet ein repräsentatives Bild davon, wie gut Deutschlands Wohngebäude auf die zunehmende Hitze vorbereitet sind. Die Studie unter 2.020 Haushalten wurde von B+L Marktdaten im Auftrag der Roma KG erstellt. 

Hitzeschutzmonitor Deutschland 2026: 48,7% der Befragten sind gelegentlich oder häufiger von hitzebedingten Schlafproblemen betroffen. 19,1% berichten von häufigen oder sehr häufigen Schlafproblemen, 29,6 % von gelegentlichen. Tropennächte werden seltener genannt, Schlafprobleme entstehen also auch ohne dieses Extrem. (Grafik: Roma KG) 

Die wichtigsten Ergebnisse

  1. Belastung: 48,7 % der befragten Haushalte berichten von hitzebedingten Schlafproblemen. 18,3 % mussten bereits in einen anderen Raum ausweichen, 5,2 % haben deswegen schon außer Haus übernachtet. 6,86 Mio. Haushalte sorgen sich, dass ihr Zuhause in der Hitzezeit künftig nicht ausreichend bewohnbar ist, 19,2 % können sich einen hitzebedingten Umzug vorstellen.
  2. Gebäudeausstattung: Rund 60 % der Wohngebäude haben keinen wirksamen Hitzeschutz. 37,8 % der Befragten empfinden Hitze in Wohnräumen schon als größeres Problem als Kälte im Winter. 36,7 % der Haushalte hat keinen Sonnenschutz an den Fenstern. Die Nachrüstung mit außenliegendem Sonnenschutz wird mit 15 % gefördert, allerdings sagen 87,7 % der Haushalte, dass sie diese Fördermöglichkeiten nicht kennen.
  3. Hitzeschutzindex: Im Rahmen der repräsentativen Befragung wurde ein Hitzeschutzindex errechnet, der als Kennziffer für den Zustand des deutschen Wohngebäudebestands nun jährlich erhoben wird. Der Hitzeschutzindex 2026 beträgt 3,3 von 10 Punkten.
Hitzeschutzmonitor Deutschland 2026: Im Untersuchungszeitraum Mai 2026 erreicht der durchschnittliche deutsche Haushalt 3,3 von 10 Punkten. Damit ist der Hitzeschutz insgesamt schwach ausgeprägt. (Grafik: Roma KG) 

„Während der Sommerhitze verbringen die Menschen die meiste Zeit in Gebäuden, doch die sind in Deutschland überwiegend nicht für diese Belastung ausgelegt”, sagt Dr. Mathias Klaiber, Mitglied der Geschäftsleitung der Roma KG. „Beim Schutz vor Kälte sind Problem und Lösungen gesellschaftlich fest verankert, beim Schutz vor Hitze stehen wir noch am Anfang. Das zeigt sich auch daran, dass die staatliche Förderung kaum bekannt ist. Mit der jährlichen Erhebung des Hitzeschutzindex wird von nun an bewertet, wie sich der Wohngebäudebestand im Hinblick auf die zu erwartende Zunahme von Hitze entwickelt.”

Die vollständigen Studienergebnisse stehen unter roma.de/hitzeschutzmonitor zur Verfügung

 

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