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Energy@GET NORD 2026: Wenn das Gebäude zum aktiven Energiesystem wird

(29.10.2026) Die Themenfläche Energy@GET NORD auf der GET NORD vom 19. bis 21. November 2026 in Hamburg soll zeigen, wie Gebäude künftig Energie erzeugen, speichern und intelligent nutzen können. Angesichts des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien sind flexible Stromnachfrage, leistungsfähige Speicherlösungen und die intelligente Vernetzung von Energiesystemen gefragt. Das Themenspektrum reicht von etablierten Solar- und Speichertechnologien über intelligente Energieverteilung und Elektromobilität bis hin zur ganzheitlichen Systemintegration.

Energy@GET NORD Rückblick 2024 (Bild: Hamburg Messe und Congress / Rene Zieger) 

Das begleitende Energy@GET NORD Forum ergänzt die Themenfläche um aktuelle Fragestellungen, Trends und innovative Technologien und zeigt praxisnahe Lösungsansätze für die Umsetzung der Energiewende auf.

Intelligente Energiesysteme

Die Gebäudeenergieversorgung wird zunehmend Teil vernetzter Energiesysteme. Aussteller wollen insbesondere bei Energy@GET NORD zeigen, wie sich Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur zu intelligenten Energielösungen für Gebäude und Quartiere verbinden lassen. Wechselrichter und Energiemanagementsysteme stimmen Erzeugung und Verbrauch aufeinander ab, während PVT-Technologien Strom- und Wärmeerzeugung kombinieren.

Software und Daten gewinnen an Bedeutung: Energiemanagement, Smart Metering, dynamische Stromtarife und intelligente Speichersteuerung ermöglichen eine bedarfsgerechte Regulierung der Energieflüsse. Elektrofahrzeuge lassen sich in Lastmanagement und ganzheitliche Energiekonzepte integrieren. Aber auch regulatorische Anforderungen wie Anpassungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), § 14a EnWG und VDE-Anwendungsregeln die Planung und den Betrieb von Energieanlagen prägen die Entwicklung.

Praxiswissen im Energy@GET NORD Forum

Das Energy@GET NORD Forum ergänzt den Ausstellungsbereich um ein Fachprogramm mit aktuellen Branchenthemen und konkreten Praxisbeispielen. In Vorträgen sollen die Auswirkungen der EEG-Änderungen auf Photovoltaikanlagen, intelligente Speicher- und Batteriemanagementsysteme, PVT, die Integration von Wärmepumpen sowie Anforderungen an Smart Grids behandelt werden. Ebenso Themen wie Ladeinfrastruktur im Spannungsfeld von Netzkapazität und Praxiseinsatz, Prüf- und Sicherheitsanforderungen bei DC-Ladetechnik sowie kommunale Wärmeplanung und konkrete Infrastrukturprojekte geplant.

Wissenstransfer in die Anwendung

Innovationen aus Forschung und Digitalisierung müssen in die praktische Anwendung gelangen. Konkrete Projekte sollen hierzu bei Energy@GET NORD gezeigt werden.

Das Forschungsprojekt integraTE-XL verknüpft PVT-Kollektoren mit Sole-Wärmepumpen zu einem System für die effiziente Bereitstellung von Wärme, Kälte und Strom. Für große Mehrfamilienhäuser und Gewerbegebäude kann dieser Ansatz neue Möglichkeiten schaffen, Strom- und Wärmeerzeugung miteinander zu verbinden und Lösungen für das SHK-Handwerk zu entwickeln.

Construct-X soll die Digitalisierung von Bau- und Handwerksprozessen voranbringen. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) arbeiten gemeinsam mit mehr als 30 Konsortialpartnern daran, vernetzte Daten und digitale Prozesse für eine effizientere Zusammenarbeit entlang des gesamten Bauprozesses nutzbar zu machen. 

Networking

Hersteller, Energieversorger, Handwerk, Forschung, Softwareanbieter und Infrastrukturunternehmen arbeiten gemeinsam an Lösungen für eine Energieversorgung, in der Strom, Wärme und Mobilität. Mit der Verbindung von Ausstellung und Fachforum zeigt Energy@GET NORD, wohin sich die Gebäudeenergietechnik entwickeln kann.

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