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Umsätze im Bauhauptgewerbe um knapp 11% in einem Jahr gestiegen

(28.10.2018) „Der Boom am Bau setzt sich fort,“ mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Dieter Babiel, die aktuellen Konjunkturindikatoren im Bauhauptgewerbe. Demnach meldeten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten ...

  • für August 2017 bis August 2018 ein Umsatzplus von nominal 10,6%  und
  • für den Zeitraum von Januar bis August 2018 ein Plus von 9,3% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beurteilen dann auch nur noch 2% der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. 72% bewerten hingegen ihre derzeitige Lage sogar als gut und 26 % als befriedigend.

„Wir sind auch für die Zukunft weiter optimistisch“, konstatiert Babiel. „Schließlich erwarten 94% der Befragten für die kommenden 12 Monate eine bessere bzw. gleichbleibende Geschäftslage.“ Angesichts der guten Auftragslage sei das auch kein Wunder - siehe Nachbarbeitrag „Im August 2018 nominal höchster Auftragseingang seit 23 Jahren“.

Babiel: „Um die hohe Nachfrage nach wie vor bedienen zu können, rüsten sich die Bauunternehmen für die Zukunft. Sie planen nicht nur, mehr Beschäftigte einzustellen, sondern auch ihre Investitionen deutlich zu erhöhen.“ Immerhin hätte im Rahmen der DIHK-Umfrage nahezu jeder fünfte Baubetrieb angegeben, seinen Personalbestand in den kommenden 12 Monaten aufzustocken. Lediglich 6% planten, Beschäftigung abzubauen - so wenige wie noch nie. „Besonders expansive Pläne haben die größeren Unternehmen mit 200 und mehr Beschäftigten: Von ihnen haben 35% der Befragten angegeben, mehr Leute einstellen zu wollen“, erläuterte Babiel die Unternehmenspläne. Zusätzlich beabsichtige jedes vierte Bauunternehmen - aufgrund der mittlerweile erreichten, vergleichsweise hohen Kapazitätsauslastung - seine Investitionen zu erhöhen. Nur 8% hätten angegeben, sie kürzen zu wollen. Dabei gewänne das Motiv der Kapazitätserweiterung zunehmend an Bedeutung: 26% der befragten Bauunternehmen hätten dies als Motiv für ihre Investitionen angegeben, zu Beginn des Bauaufschwungs wären es nur 13% gewesen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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