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ifo Geschäftsklimaindex geht allgemein leicht zurück - aber nicht im Bauhauptgewerbe

(24.9.2018) Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich leicht eingetrübt: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 103,7 Punkte gefallen, nach 103,9 Punkten im August. Auch wenn sich die Einschätzungen zur aktuellen Lage minimal verschlechtert haben, so blieben sie doch auf hohem Niveau. Auch die Erwartungen wurden leicht nach unten korrigiert. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich gleichwohl stabil, auch wenn die Unsicherheit steigt.

Die Baukonjunktur kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Das Geschäftsklima und seine Teilkomponenten erreichten neue Rekordniveaus. Die Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index wieder gefallen. Dies war einer merklich schlechteren aktuellen Lageeinschätzung geschuldet. Der Lageindex befindet sich jedoch weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen stiegen hingegen auf den höchsten Wert seit Februar dieses Jahres. Die Unternehmen planen, die Produktion in den kommenden Monaten auszuweiten.

Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima nahezu unverändert geblieben. Während die Dienstleister mit ihrer aktuellen Lage zufriedener waren, nahm ihr Optimismus mit Blick auf die kommenden sechs Monate ab.

Im Handel ist der Index erneut gestiegen. Sowohl die Einschätzungen zur aktuellen Lage als auch die Erwartungen wurden nach oben korrigiert. Die treibende Kraft war vor allem der Einzelhandel, während der Großhandel leicht schwächer tendierte.

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