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Deutscher Lichtdesign-Preis 2026 in Stuttgart verliehen

(16.09.2026) Im ICS International Congress Center Stuttgart wurden die Gewinner des Deutschen Lichtdesign-Preises 2026 ausgezeichnet. Mehr als 380 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil. Die eingereichten Projekte wurden im Rahmen eines mehrstufigen Juryverfahrens bewertet und teilweise vor Ort besichtigt.

Alle Sieger des Deutschen Lichtdesign-Preises 2026. (Bild: Jan Potente) 

Team Licht ist „Lichtdesigner des Jahres”

Der Titel „Lichtdesigner des Jahres” ging an das Hamburger Büro Team Licht. Die Auszeichnung wird anhand der erreichten Punkte in den verschiedenen Jurierungsphasen vergeben.

Team Licht erhielt den Preis für die Inszenierung der Hamburger Lombardsbrücke. Weitere Nominierungen betrafen die Quartiersbeleuchtung Maxfrei Düsseldorf, das Gemü Headquarter in Kupferzell sowie ein weiteres besuchtes Projekt. Als Preisträger kann das Büro im kommenden Wettbewerb als Gastjuror an der Juryarbeit teilnehmen.

Team Licht - Lichtdesigner des Jahres (Bild: Jan Potente) 

Sonderpreis für den Kölner Dom

Ein Sonderpreis der Jury wurde für die neue Beleuchtung des Kölner Doms vergeben. Das Konzept des Büros Licht Kunst Licht wurde für seine zurückhaltende und denkmalgerechte Ausführung sowie die städtebauliche Wirkung der Beleuchtung gewürdigt.

Außenbeleuchtung Kölner Dom - Licht Kunst Licht (Bild: H.G. Esch Photography) 

Nachhaltigkeitspreis für Verkehrsknotenpunkt Achim

Zum zweiten Mal wurde gemeinsam mit der AG Nachhaltigkeit der LiTG ein Nachhaltigkeitspreis vergeben. Ausgezeichnet wurde das Projekt Verkehrsknotenpunkt Achim von Oliver Christen Lichtplanung. Das Konzept berücksichtigt eine gezielte Lichtverteilung, eine bedarfsgerechte Steuerung von Lichtmenge und Nutzungsdauer sowie einen reduzierten Energie- und Ressourceneinsatz.

Achim Verkehrsknotenpunkt, Achim - Oliver Christen Lichtplanung (Bild: Oliver Christen) 

Publikumspreis für das Deutsche Bergbau-Museum

Der Publikumspreis wurde zum dritten Mal von Besuchern der Light + Building in Frankfurt vergeben. Aus vier von der Jury ausgewählten Projekten setzte sich die neue Beleuchtung des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum durch.

Das Planungsbüro LightLife aus Köln setzte bei der Beleuchtung des Doppelbock-Fördergerüsts auf energieeffiziente LED-Technik und eine gezielte Hervorhebung des Wahrzeichencharakters. 2027 soll der Publikumspreis in Zusammenarbeit mit der Messe Stuttgart zur eltefa vergeben werden.

Deutsches BergbauMuseum in neuem Licht, Bochum - LightLife und Westermann Kommunikation (Bild: Dt. BergbauMuseum/Hauke Dressler) 

Weitere ausgezeichnete Projekte

In den übrigen Kategorien wurden unter anderem folgende Projekte prämiert:

Die Projekte zeigen unterschiedliche Ansätze für den Einsatz von Licht in Arbeitswelten, öffentlichen Räumen, historischen Gebäuden, Museen und Verkehrsbauten.

Hyperschale, Magdeburg - Lichtvision Design (Bild: Ulrich Schwarz) 

Juryverfahren und nächste Einreichungsfrist

Die unabhängige Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises bewertet die eingereichten Projekte zunächst anhand der Unterlagen. Ausgewählte Projekte werden anschließend vor Ort besichtigt, bevor Nominierungen und Gewinner festgelegt werden.

Einreichungen für den Wettbewerb 2027 sind noch bis zum 30. September 2026 möglich. Die Gala 2027 soll voraussichtlich am 29. April in Köln stattfinden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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