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Lüftungsanlage im WeberHaus-Musterhaus um Kühlfunktion erweitert

(21.10.2026) In einem rund 200 m² großen, zweigeschossigen Musterhaus von WeberHaus in der World of Living in Rheinau-Linx wurde die bestehende zentrale Lüftungsanlage modernisiert. Das vorhandene Lüftungsgerät Zehnder ComfoAir 350 wurde durch ein Gerät der aktuellen Baureihe ComfoAir Q ersetzt und mit der Kühleinheit ComfoClime Cool kombiniert. Die vorhandene Luftverteilung konnte dabei weitgehend weitergenutzt werden. Zwei Servicetechniker führten den Austausch und die Erweiterung innerhalb weniger Stunden durch.

Ausgangspunkt der Modernisierung war ein bestehendes zentrales Lüftungssystem im WeberHaus-Musterhaus in Rheinau-Linx. Das vorhandene ComfoAir 350 wurde demontiert. (Bild: Zehnder Group Deutschland GmbH) 

Zuluft temperieren und entfeuchten

ComfoClime Cool ergänzt die zentrale Lüftung um eine Temperierung der Zuluft. Im Sommer kann die Zuluft gekühlt und entfeuchtet, im Winter erwärmt werden. Die Einheit ist dabei nicht als klassische Klimaanlage ausgelegt und benötigt laut Hersteller kein zusätzliches Außengerät. Insbesondere die Entfeuchtung soll bei schwülwarmer Witterung die Raumluftkonditionen beeinflussen. Da ComfoClime Cool auf die aktuelle Gerätegeneration ComfoAir Q abgestimmt ist, wurde im Zuge der Nachrüstung auch das vorhandene Lüftungsgerät der Vorgängerserie ausgetauscht. Das bestehende Luftverteilsystem blieb dagegen zu großen Teilen erhalten. 

ComfoAir Q ersetzt vorhandenes Lüftungsgerät

Vor der Demontage wurde die bestehende Anlage spannungsfrei geschaltet. Anschließend entfernten die Techniker die Bedieneinheit und den Trockensiphon und trennten die angeschlossenen Lüftungsrohre vom ComfoAir 350. Danach wurde das Altgerät von der Wandhalterung genommen. Für das neue ComfoAir Q wurde zunächst ein Montagesockel aufgebaut. Darauf positionierten und richteten die Techniker das Lüftungsgerät aus. Der Sockel dient zugleich als Grundlage für die Kombination mit der Kühleinheit.

Nach dem Entfernen der Frontabdeckung wurde ComfoClime Cool mithilfe eines Adapters auf dem ComfoAir Q positioniert. Anschließend wurden beide Komponenten ausgerichtet. Eine Kippsicherung verbindet die Kühleinheit zusätzlich mit der Wand.

Das neue Lüftungsgerät ComfoAir Q wird auf einem Montagesockel positioniert und ausgerichtet. (Bild: Zehnder Group Deutschland GmbH)  

Bestehende Luftverteilung weitgehend weitergenutzt

Anschließend wurde die neue Gerätekombination an das vorhandene Luftverteilsystem angeschlossen. Im Musterhaus konnten große Teile der bestehenden Installation erhalten bleiben. Angepasst wurde insbesondere die Leitungsführung für Außen- und Fortluft. Hierfür kamen Komponenten aus dem Zehnder-Luftverteilsystem zum Einsatz. Nach Herstellerangaben ist bei entsprechenden Nachrüstungen eine zusätzliche Isolierung des vorhandenen Rohrsystems in der Regel nicht erforderlich. Um Kondensatbildung an den innerhalb des Gebäudes verlegten Rohrleitungen zu vermeiden, lässt sich die minimale Zulufttemperatur am Lüftungsgerät begrenzen.

Kondensatablauf für den Kühlbetrieb

Das ComfoAir Q kann in der Ausführung mit Enthalpietauscher ohne Siphon betrieben werden. Für die zusätzliche Kühleinheit ist dagegen ein Kondensatablauf erforderlich: Da während des Kühlbetriebs Kondensat entsteht, wird an ComfoClime Cool ein Siphon montiert. Lüftungsgerät und Kühleinheit werden über eine BUS-Verbindung miteinander vernetzt. Nach Herstellung der Verbindung kann die Anlage wieder mit Spannung versorgt und anschließend konfiguriert werden.

Die Gerätekombination wurde in das vorhandene Luftverteilsystem eingebunden. Angepasst werden musste unter anderem die Leitungsführung für Außen- und Fortluft. (Bild: Zehnder Group Deutschland GmbH) 

Inbetriebnahme und Prüfung der Luftvolumenströme

Für die Inbetriebnahme verfügt das ComfoAir Q über einen integrierten Assistenten. Darüber werden Lüftungsgerät und Kühleinheit konfiguriert und aufeinander abgestimmt. Im Anschluss werden die Luftmengen an den einzelnen Auslässen kontrolliert und bei Bedarf nachjustiert, um die vorgesehenen Luftvolumenströme einzustellen. Nach Abschluss der Inbetriebnahme kann das Lüftungssystem über das Gerätedisplay oder die Zehnder App bedient werden. Zur Übergabe gehören zudem Hinweise zu den vorgesehenen Wartungsintervallen.

Weitere Informationen können per  angefordert werden.

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