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Sanierung bei Vega in Schiltach mit Lüftungstechnik von Kiefer

(9.4.2026) Am Hauptsitz der Vega Grieshaber KG in Schiltach werden seit 2020 bestehende Produktions- und Verwaltungsgebäude saniert und durch Neubauten ergänzt. Auf rund 10.000 m² entstehen dabei unterschiedliche Arbeitsbereiche mit jeweils eigenen gestalterischen und funktionalen Anforderungen. Ziel der Planung war es, individuelle Raumkonzepte umzusetzen und gleichzeitig ein einheitliches technisches Niveau sicherzustellen. „Das Besondere an diesem Projekt war, dass wir die Möglichkeit hatten, die Individualität der Menschen in den einzelnen Bereichen mit ihren eigenen Arbeitsprozessen und Persönlichkeiten herauszuarbeiten und in den gebauten Raum zu übertragen”, erklärt Innenarchitektin Simone Wörner von der Partner AG.

Im neuen VEGA-Hauptsitz entstand eine vielfältige Bürolandschaft, die auf jeder Etage ein individuelles Gestaltungskonzept aufgreift. (Foto: Bernhard Strauss Fotografie) 

Unterschiedliche Raumkonzepte unter einem Dach

Die Nutzung der Flächen variiert je nach Bereich deutlich. Während die Entwicklung spezielle Elektronikarbeitsplätze und Werkstätten benötigt, wurde der internationale Vertrieb mit einem naturbezogenen Gestaltungskonzept umgesetzt. Farben, Materialien und Formen greifen jeweils die Arbeitsweisen der Nutzer auf. 

Im Neubau werden die bestehenden Gebäudeteile über einen zentralen Empfang verbunden. Ergänzt wurden Büroflächen sowie Aufenthalts- und Erholungsbereiche. Das Gestaltungskonzept basiert auf einem dualen Prinzip aus warmen und kalten Gestaltungselementen. „Die warme Seite wird durch die Farbgebung Orange, runde Formen sowie Leuchten mit warmen Lichtfarben repräsentiert”, so Simone Wörner. „Im Kontrast dazu steht die kalte blaue Seite, die durch lineare Elemente sowie Kaltlicht-Leuchten charakterisiert ist.”

Passend zur Innenarchitektur wurde der INDUL Schlitzauslass von Kiefer Klimatechnik in die Metalldecke integriert und sorgt dort für höchsten Lüftungskomfort. (Foto: Bernhard Strauss Fotografie) 

Lüftungstechnik im Bestand mit begrenztem Bauraum

Die technische Gebäudeausrüstung wurde im Bestand unter eingeschränkten Installationsbedingungen umgesetzt. „Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt lag darin, dass die Installationsfreiräume im Bestandsgebäude teilweise sehr begrenzt waren”, erläutert Lazaros Delkoussis vom Ingenieurbüro Liepelt. 

Für die Lüftungstechnik wurden Lösungen von Kiefer Klimatechnik eingesetzt. Ziel war eine gleichmäßige Luftverteilung in unterschiedlichen Raumtypen bei möglichst geringer Beeinträchtigung der bestehenden Strukturen. „Bestandsumbauten wie diese stellen für die Planung und Umsetzung der Lüftungstechnik oft eine Herausforderung dar”, ergänzt Norbert Hinderer von Kiefer. „Dennoch ist es uns gelungen, eine hohe Raumluftqualität für alle Arbeits- und Aufenthaltsflächen entsprechend ihrer individuellen Anforderungen sicherzustellen.”

Der Indul-Schlitzdurchlass fügt sich umlaufend in die grüne Metalldecke ein und unterstützt das farbenfrohe Raumkonzept. (Foto: Bernhard Strauss Fotografie) 

Schlitzdurchlässe mit geringer Einbaubreite

In Büro- und Besprechungsräumen kamen Indul-Schlitzdurchlässe zum Einsatz. Die Durchlassprofile sind ab einer Einbaubreite von 15 mm ausgeführt und lassen sich in unterschiedliche Deckensysteme integrieren – darunter Gipskartondecken, Metalldecken, Streckmetalldecken sowie offene Rasterdecken. Je nach Einbausituation wurden Halshöhen bis 170 mm realisiert, um Kollisionen mit anderen Gewerken zu vermeiden. Ergänzend wurden Blindelemente zur Abluftüberströmung eingesetzt und teilweise mit Bohrungen für die Integration von Pendelleuchten angepasst. 

Die Ausblasgeometrie erzeugt feine Einzelstrahlen mit hoher Induktion. Dadurch werden Temperaturdifferenzen von bis zu -14 K schnell ausgeglichen. Gleichzeitig wird eine zugfreie, diffuse Luftströmung erreicht.

In der Kantine sorgt der Indul-Schlitzdurchlass für zugfreie und behagliche Raumluft: mal als klarer Akzent in der Gipskartondecke, mal unauffällig in die Holzlamellen integriert. (Foto: Bernhard Strauss Fotografie) 

Luftdurchlässe für hohe Lasten und große Räume

In Bereichen mit hohen Luftwechselraten – etwa Restaurant und Espressobar – wurde der Decken-Luftdurchlass Indudrall eingesetzt. Dieser erzeugt fächerförmige Luftstrahlen und ermöglicht eine schnelle Durchmischung der Raumluft. Auch hier können Temperaturdifferenzen von bis zu -12 K zwischen Zu- und Raumluft ausgeglichen werden. Aufgrund des hohen Induktionsverhältnisses ist eine Montage auch ohne abgehängte Decke möglich, etwa als Sichtinstallation in offenen Deckenkonzepten. 

Weitere Informationen können per E-Mail an Kiefer Klimatechnik angefordert werden.

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