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Rückgang aufbereiteter Bauabfälle im Jahr 2024

(7.4.2026) Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, wurden im Jahr 2024 in Deutschland knapp 76 Mio. Tonnen Bau- und Abbruchabfälle von Schuttaufbereitungs- und Asphalt­mischanlagen angenommen. Das ist ein Rückgang um 13,2 % bzw. 11,6 Mio. Tonnen im Vergleich zum vorherigen Erhebungsjahr 2022.

Rückbau des Ludwigshafener Rathaus-Centers (Bild: Fotoversen, Alfons Oebbeke) 

Bauschutt und Baumischabfall

Der Großteil der angenommenen Abfälle zählte zum Bauschutt wie Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik. Dieser machte 48,0 % (36,4 Mio. Tonnen). Hier ist ein Rückgang zum Berichtsjahr 2022 um 19,3 % bzw. 8,7 Mio. Tonnen zu verzeichnen. Bei 21,0 % der Abfälle (15,9 Mio. Tonnen) handelte es sich um Straßenaufbruch, z.B. Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte. 16,7 % (12,6 Mio. Tonnen) waren Bodenaushub, z.B. Boden, Steine und Baggergut und Gleisschotter.

Verarbeitung in Bauschutt­aufbereitungs­anlagen

81,6 % der Bau- und Abbruchabfälle (61,9 Mio. Tonnen) wurden in sogenannten Bauschutt­aufbereitungs­anlagen aufbereitet. Die restlichen 18,4 % (13,9 Mio. Tonnen) wurden in Asphalt­mischanlagen verwertet. In Bauschuttaufbereitungsanlagen werden mineralische Bauabfälle wie z.B. Beton, Ziegel sowie Keramik durch unterschiedliche Verfahren aufbereitet, um diese als Recycling-Baustoff einsetzen zu können. Hier werden auch Bauabfälle vorbehandelt, die anschließend zur Aufbereitung in Asphalt­mischanlagen eingesetzt werden.

Im Jahr 2024 wurden 9,7 Mio. Tonnen vorbereitete Bauabfälle in Asphaltmischanlagen verwertet. In dieser Anlagenart werden verschiedene Materialien wie Sand, Kies, Bitumen und gegebenenfalls Zusatzstoffe miteinander kombiniert, um Asphalt­mischungen mit den gewünschten Eigenschaften für den Straßenbau oder für andere Asphaltflächen zu produzieren.

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