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VPB: Politik muss sich an Bedürfnissen der Bauherren orientieren

(28.9.2002) "Die Interessen der Bauherren müssen in Deutschland wieder stärker vertreten werden", fordert Erich Herf, Vorsitzender des Verbandes Privater Bauherren (VPB). "Die Wohnungspolitik braucht mehr Gewicht im Bundesministerium." Der Verband, der sich seit 26 Jahren deutschlandweit für die Interessen der privaten Bauherren einsetzt, schlägt der neu gewählten Bundesregierung deshalb vor, möglichst schnell einen runden Tisch des Privaten Hausbaus zu etablieren. Vertreter aus der Politik, den Verbraucherschutzverbänden, der Architektenschaft und der Wirtschaft sollen in diesem Gremium gemeinsam langfristige und ausgewogene Wohnungsmarktkonzepte entwickeln.

"Zurzeit geht die Politik an den Bedürfnissen der Bauherren vorbei!", konstatiert Erich Herf. Der VPB fordert deshalb für die neue Legislaturperiode Nachbesserungen an vielen Stellen - Beispiele:

  • Immobilien müssen nach Ansicht des VPB dringend in die Alterssicherung einbezogen werden. Nach den Kurseinbrüchen am Aktienmarkt hätten die Menschen das Vertrauen in viele Geldanlagen verloren. Sie suchten Sicherheit und investierten deshalb verstärkt in eigene Immobilien.
  • Die Eigenheimförderung, so der VPB, muss unter allen Umständen erhalten werden. Darüber hinaus fordern die Verbraucherschützer die neuerliche Anhebung der Altbauförderung auf das Niveau der Neubauzuschüsse. Schließlich, so Vorsitzender Herf, müssten gerade Käufer gebrauchter Immobilien besonders viel in Energiesparmaßnahmen investieren.
  • Der VPB fordert die Senkung aller öffentlichen Abgaben für private Bauherren und Immobilienkäufer. Ein eklatantes Investitionshinderniss sieht der VPB in der Grunderwerbssteuer. Sie liegt derzeit bei dreieinhalb Prozent. "Die meisten Menschen können sich zunächst nur kleine Eigentumswohnung leisten, dann ersparen sie sich eine größere, schließlich finanzieren sie ein Reihenhaus oder ein schönes Eigenheim mit Garten. Bei jedem Kauf müssen sie erneut die Grunderwerbssteuer zahlen. Das summiert sich im Laufe eines Lebens auf den Gegenwert eines Mittelklassewagen", rechnet Erich Herf und fragt: "Wer kann sich das leisten?"

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