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Neuartige wärmegedämmte Gurtkästen vermeiden Wärmebrücken

(2.3.2003) Wärmedämmung aus einem neuen, ökoeffizienten Material mit einem Top-Dämmwert, eine dauerhaft haltbare Verschraubung und ein funktioneller Putzdeckel – das sind die drei Innovationen, die in dem neuen Gurtkasten der ostwestfälischen Firma LIFO stecken.

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Wärmebrücken sind allemal ein großes Problem im Hausbau - und eine ständige Herausforderung für Planer und Bauherren. Die novellierte Energieeinsparverordnung 2002 hat sich dem Problem der Verringerung des Transmissionswärmeverlustes gestellt und die Anforderungen an die baulichen Voraussetzungen eines Gebäudes im Hinblick auf Gebäudetechnik und Dämmung noch strenger gefasst. Es kommt für Architekten und Bauherren darauf an, den heutigen Stand der Technik in allen Bereichen optimal zu nutzen um Bau- und Betriebskosten zu sparen - dafür will der neue Gurtkasten ideale Voraussetzungen schaffen.

Untersuchungen zeigen, dass Wärmebrücken insbesondere bei gut gedämmten Konstruktionen einen Anteil von bis zu 20 Prozent der Transmissionswärmeverluste haben. Bei ungünstigen Bauweisen, zum Beispiel unzureichender Dämmung, und ineffizienter Anlagentechnik können diese Energieverluste sogar bis zu 30 Prozent betragen. Eine gute Detailplanung zahlt sich hier aus, damit die Fixkosten für das Gebäude wie Energiebedarf und -verbrauch auf Dauer so gering wie möglich gehalten werden.

Gut gedämmte Gebäude bei gleichzeitigem Vorhandensein von Wärmebrücken sind aber nicht nur unter dem Gesichtspunkt des unnötigen Energieverlustes ein Ärgernis: Sie sind auch unter dem gesundheitlichen Aspekt bedenklich. Durch das Abkühlen der Raumluft an den Wärmebrücken bildet sich Tauwasser, das kann nach einiger Zeit zu Schimmelpilzbildung an den Wänden führen. Die durch die Raumluft zirkulierenden Sporen können auf Dauer Krankheiten wie Allergien und Asthma hervorrufen. Der von der Firma LIFO entwickelte Gurtkasten vermeidet das: Er besteht aus dem Wärmedämmstoff Neopor, durch den ein hoher Wärmeschutz (rechnerische Dämmleistung U-Wert < 0,5 W/m 2.k) und die Luftdichtheit gewährleistet werden. So kann es nicht zu Kondenswasserbildung kommen.

Und noch ein weiteres Plus zeichnet den neuen LIFO-Gurtkasten aus: Die LIFO-Quix-Aufnahmen. Jeder kennt die Probleme defekter Schraubengehäuse bei Gurtkästen. Soll der Gurtwickler zum Beispiel nach Renovierungsarbeiten wieder angeschraubt werden, finden die Schrauben in den Holz- oder Kunststoffaufnahmen der Beton- oder PVC-Gurtkästen keinen ausreichenden Halt mehr, jedes Aufziehen des Gurtbandes wird zu einer wackeligen Angelegenheit. Das LIFO-Quix-System schafft dagegen durch seine besondere Konstruktion ein lotgerechtes Ausrichten des Gurtwicklers. Selbst nach dem versehentlichen Überdrehen der Schrauben finden diese noch sicheren Halt. Dazu können Schrauben der Größe 3 bis 6 Millimeter Durchmesser verwendet werden.

Dieses völlig neuartige System hat die Firma LIFO zum Patent angemeldet. Ein weiterer Aspekt erhöht noch die Funktionalität: Die Gurtkästen sind zusätzlich mit einem Putzdeckel versehen, der den Hohlraum und die Schraubenaufnahme vor Verunreinigungen bei den Putzarbeiten schützt. Besonders praktisch bei der Montage des Gurtwicklers sind auch die auf dem Putzdeckel angebrachten "Putzfähnchen", durch die die genaue Lage des Gurtkastens in der Wand nach dem Verputzen bestimmt werden kann.

Der neue LIFO-Gurtkasten ist sowohl für den Neubau, als auch für die Renovierung bestehender Gebäude geeignet. Auch Niedrigenergie- und Passivhäuser sind so ohne zusätzliche Dämmung in diesem Bauteilbereich realisierbar. Das Produkt der Firma LIFO aus dem ostwestfälischen Verl bei Gütersloh entspricht den Vorgaben des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBT) und den DIN-Regelwerken.

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