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KOMCOM 2003 – Drei Tage (20.-22.5.) bundesweiter Treffpunkt der Öffentlichen Verwaltung

(28.3.2003) KOMCOM, Deutschlands größte IT-Fachmesse für den Public Sector, öffnet in diesem Jahr zum achten Mal ihre Tore. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es in der öffentlichen Verwaltung keinen Aufgabenbereich gibt, zu dem sich bei der KOMCOM nicht die passende Lösung finden lässt. Ob Zentrale Verwaltung, Finanzen, Ordnungswesen, Schulverwaltung, Soziales, Bauwesen, Verkehr, Stadtwerke, Wasser, Umwelt oder Gesundheitswesen – jeder Bereich des Public Sector findet bei der KOMCOM passende Hard- und Softwarelösungen. Entsprechend erweitert sich auch Jahr für Jahr der Besucherkreis der KOMCOM. 240 Aussteller sind bei der KOMCOM 2003 vertreten und präsentieren den Fachbesuchern aus der öffentlichen Verwaltung über 1.000 Produkte und Dienstleistungen, die speziell auf die Anforderungen in Ämtern, Behörden und öffentlichen Einrichtungen zugeschnitten sind.

Die Einsatzmöglichkeiten moderner Informationstechnologie sind unbegrenzt – auch in der öffentlichen Verwaltung. Die Informationstechnologie ist in der Lage, Verwaltungswege zu verkürzen, Behördengänge zu vereinfachen, und die Kommunikation zwischen Verwaltung, Bürger und Unternehmen zu verbessern. Kurz gesagt: Mit dem Einsatz moderner Informationstechnologie ist es möglich, dass die Verwaltung noch besser funktioniert und weniger kostet.

Die Vorteile für die Mitarbeiter liegen auf der Hand: Eine vereinfachte Bearbeitung von Vorgängen, eine Steigerung der persönlichen Kompetenz und eine weit weniger komplizierte Erfassung und Verarbeitung relevanter Daten. Bearbeitungsschritte, die bisher getrennt waren, können nun zusammengefasst werden. Im Endeffekt sind es die Mitarbeiter in Städten, Gemeinden und öffentlichen Institutionen, die in direktem und persönlichem Kontakt zu Bürgern und Unternehmen stehen und so den Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung von e-Government-Strategien legen.

Besonders das Internet ist zu einem wichtigen Instrument für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung geworden. Viele Dienstleistungen für Bürger, Unternehmen und Institutionen können heute einfach per Mausklick abgerufen werden. Mittelfristiges Ziel der Kommunen ist es, alle online-fähigen Vorgänge im Internet bereitzustellen. Über "Portale" wird Bürgern und Wirtschaft unkomplizierter Zugang zu allen Informationen und Dienstleistungen ermöglicht. Vorreiter bei dieser Entwicklung sind vor allem die Kreisverwaltungen. Über 99 Prozent der Landkreise in Deutschland präsentieren sich im Internet und stellen mit Hilfe moderner Content-Management-Systeme und elektronischer Formulare Informationen und Dienstleistungen bereit. Allerdings kann auch die beste e-Government-Strategie nicht den direkten, persönlichen Kontakt zwischen Bürger und Behörde ersetzen. Call-Center gewinnen in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung.

Die neuen Technologien fördern den Dialog zwischen Verwaltung, Bürgern und Unternehmen, was nicht nur die Lebensqualität des Bürgers verbessert, sondern auch die Attraktivität einer Region als Wirtschaftsstandort erhöht. Ein optimales e-Government-Konzept sollte sowohl den Bedürfnissen der Verwaltung, als auch denen von Bürger und Wirtschaft entsprechen. Schließlich geht es bei Verwaltungsmodernisierung und e-Government auch um einen Wettbewerb der Regionen.

Am Anfang einer erfolgreichen Umsetzung von e-Government-Projekten stehen Planung und Konzeption. Bei der Einbindung von Informationstechnologien in die tägliche Arbeit entscheidet die richtige Strategie. Vor allem die behördenübergreifende Zusammenarbeit ist eines der Hauptziele. Ein unkomplizierter und schneller Daten– und Wissenstransfer muss gewährleistet sein, zum Beispiel bei Austausch und Weitergabe von Dokumenten, oder bei der Bearbeitung behördenübergreifender Vorgänge. Applikationen müssen miteinander kommunizieren und die Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachanwendungen funktionieren. Nur so ist eine reibungslose, effektive und vereinfachte Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen zu garantieren. Sowohl bei externen, als auch bei internen Vorgängen. Viele Kommunen besuchen deshalb die KOMCOM mit mehreren Mitarbeitern aus verschiedenen Fachabteilungen. Die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen, die Bündelung von Kompetenzen und das Zusammenspiel zwischen fachspezifischem Know-How und EDV-Kenntnissen ist die erfolgversprechendste Grundlage bei der Umsetzung von IT-Projekten.

Die Wahl des optimalen Werkzeuges ist nicht immer einfach. Bei der KOMCOM findet jeder Besucher die passende Softwarelösung für seine spezifischen Ansprüche. Vor anstehenden Kaufentscheidungen kann getestet werden, ob die entsprechenden Anwendungen in das individuelle IT-Konzept passen.

KOMCOM bietet einen umfassenden und vergleichenden Überblick über die neuesten Entwicklungen in Sachen kommunaler Informationstechnologie. Fachbesucher können sich intensiv über spezielle Lösungen für ihren Bereich informieren und sich in eingehenden Fachgesprächen mit Ausstellern ausführlich beraten lassen. Bei Präsentationen verschiedener Anbieter ergibt sich die Möglichkeit, mehrere Lösungen zu testen und miteinander zu vergleichen. Für den kommunalen Fachbesucher lohnt sich ein Messebesuch in jedem Fall, denn er kann viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und fachbezogen einzelne Problemstellungen mit den Ausstellern erörtern. So werden nützliche Erkenntnisse gewonnen, deren Umsetzung die tägliche Arbeit leichter gestaltet.

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