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Private Haushalte verbrauchen immer weniger Energie

(21.12.2012) Laut Statistischem Bundesamt ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte in Deutschland weiter rückläufig. Nach aktuellen Berechnungen verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie 2011(!) - bereinigt um Temperatur­schwan­kun­gen - im Vergleich zum Vor­jahr um 6,7%. Zwischen 2005 und 2011 sank der Energieverbrauch um insgesamt 10,3%, und im Vergleich zu 2000 um 17,7%.

Der Rückgang betrifft insbesondere den Einsatz von Mineralöl - speziell von leichtem Heizöl: Von 2005 bis 2011 verringerte sich der Mineralölverbrauch im Privatbereich um immerhin 25,5%. Der Verbrauch von Erdgas sank ebenfalls stark - und zwar um 20,7%. Der Strom­verbrauch wiederum stagniert nahezu seit 2005. Zuwächse verzeichneten die sonstigen Ener­gieträger, wie etwa Brennholz und Holzpellets: Der Verbrauch stieg mit +37,6% kräftig an.

Die meiste Energie wird weiterhin fürs Heizen gebraucht: 2011 wurden gut 70% der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Allerdings ist der Energieverbrauch für Raumwärme in den letzten Jahren stark gesunken: Er war im Jahr 2011 um 13,4% geringer als 2005. Der Rückgang gegenüber 2005 ergab sich trotz einer gestiegenen Zahl von Haushalten (+4,0%) und einem Zuwachs an Wohnfläche (+3,3%). Der Energiever­brauch je Quadratmeter Wohnfläche reduzierte sich deutlich (-16,2%).

In anderen Anwendungsbereichen ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte dagegen nur leicht gesunken. Für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte ist der Energieverbrauch sogar angestiegen (+2,3%), trotz Strom sparender, techni­scher Verbesserungen der Geräte. Grund hierfür ist die steigende Anzahl an Geräten.

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