Baulinks -> Redaktion  || < älter 2014/0106 jünger > >>|  

34.950: Unübersehbarer Besucherrückgang bei der DEUBAUKOM 2014

Logo DEUBAUKOM - Fachmesse für Architektur, Ingenieurkunst, Wohnungswirtschaft, Baugewerbe und Industriebau

(20.1.2014) Sie versprach die Vernetzung von Marktpartnern und fokussierte sich auf ausgewählte Einzelthemen. Und das neue Konzept der Essener Baufachmesse DEUBAUKOM, mehr Kompetenz und Kommunikation durch themen- und produkt­spezifische Kompetenzzentren zu schaffen, ist nach Ansicht der Messe Essen auch aufgegangen: „Die DEUBAUKOM hat bewiesen, dass sie die ideale Plattform ist, um Branchenver­bände, Architektur und Wohnungswirtschaft miteinander zu vernetzen. Die Kompetenzzentren und die stärkere Fokussie­rung auf diese Zielgruppen waren dafür ausschlaggebend“, sind sich Oliver P. Kuhrt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen, und Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen, einig. „Die neue DEUBAUKOM hat verstärkt Architekten und Ingenieure angesprochen, weil sie hier schnell und effizient an die für sie relevanten Informationen kommen. Diese Be­su­chergruppen führen mit rund 25 Prozent die Rangliste an. Sie stehen für die Zukunft der DEUBAUKOM.“


Die DEUBAUKOM fand erstmals zu einer branchenüblichen Messelaufzeit an vier statt bisher fünf Tagen in der Messe Essen statt. Insgesamt 34.950 Besucher informierten sich laut Veranstalter bei 601 Ausstellern der DEUBAUKOM, Leben plus Komfort, Infra­Tech und DCONex. Zur Erinnerung: 2012 wurden 55.000 Fachbesucher und 621 Aus­steller vermeldet - nach ...

  • 67.000 Besuchern 2010
  • 71.200 Besuchern 2008 sowie
  • 75.000 Besuchern 2006.

Insgesamt acht Kompetenzzentren zu den Themen Architektur, Wohnungswirtschaft, Industriebau, IT, Holz, Dach, Energie und Passivhaus brachten die Marktpartner zu­sammen und präsentierten neueste Trends und Innovationen. 87 Prozent der Besu­cher bewerteten das neu gefasste Angebot als positiv - berichtet die Messe. Best­noten erhielt demnach die niederländische Materialausstellung Material Xperience on tour. Mehr als die Hälfte der Befragten vergab die Noten „sehr gut“ und „gut“:


Messe-Vierklang DEUBAUKOM, Leben plus Komfort, InfraTech und DONex

Zum neuen Messekonzept gehörte auch die Verknüpfung der DEUBAUKOM mit einer Reihe von Spezialthemen. Diese Synergieeffekte wurden von Veranstaltern und Besu­chern ebenso begrüßt wie der Standort Messe Essen inmitten des bevölkerungsstärks­ten Bundeslandes mit dem größten Bauvolumen Nordrhein-Westfalen.

Das Highlight auf der „Leben plus Komfort“, der Messe für Märkte im demographischen Wandel, war das Musterhaus der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik mit zahlreichen Lösungen des Ambient Assisted Living. Dazu GGT-Geschäftsführerin Mar­tina Koepp: „Besonders gut ist unsere Musterimmobilie angekommen. Das ganzheitli­che Konzept wurde sehr geschätzt. Hier konnten unsere Partner ihre innovativen Pro­dukte real und lebensnah präsentieren. Und auch der planerische Aspekt stieß bei der Architektenschaft auf positive Resonanz. Es zeichnete sich durchweg eine hohe Fach­besucherdichte ab. Wir sind mit unserem Messeauftritt sehr zufrieden.“

Die InfraTech aus den Niederlanden widmete sich den Themen Infrastruktur und Tief­bau. Allein 165 der 601 Aussteller stellten hier ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Johan Teunisse, Senior Accountmanager InfraTech zeigte sich zufrieden: „Der Mes­sestandort Essen mitten im wichtigsten deutschen Wirtschaftsraum ist für uns als Veranstalter ideal: Unsere Aussteller haben hier alle wichtigen Entscheider getroffen und neue Kontakte geknüpft. Dementsprechend ist die Premiere des Messetrios DEU­BAUKOM, DCONex und InfraTech aus unserer Sicht sehr gut gelaufen. Die Synergie-Effekte bei den Besuchern waren hervorragend.“ Die InfraTech will 2016 „auf jeden Fall“ wieder dabei sein und habe auch schon Verträge mit Unternehmen abgeschlos­sen - sowohl mit Ausstellern, die unbedingt wiederkommen wollen, als auch mit Neu­ausstellern, die sich dieses Jahr als Besucher die Messe angeschaut haben.

Ums Schadstoffmanagement und die Altlastensanierung ging es bei der DCONex, auf der sich 60 Aussteller präsentierten. „Unsere Erwartungen an den neuen Standort Es­sen und die Kooperation mit der Baufachmesse DEUBAUKOM haben sich voll und ganz erfüllt. Die DCONex profitierte von der thematischen und fachlichen Vielfalt der DEU­BAUKOM, die mit ihren vier Kompetenzsäulen wertvolle Synergien ermöglichte. Für die Vernetzung, den fachlichen Austausch und die Ansprache neuer Interessenten, da­runter auch erfreulich viele ausländische Fachbesucher, war dies von unschätzbarem Wert. Die Besucherstruktur der DEUBAUKOM bescherte den Ausstellern und beteiligten Branchenverbänden viele neue Kontakte. Die hohe Qualität der Fachbesucher sorgten für gute Stimmung unter den Ausstellern. Bereits jetzt sprach sich der Großteil der Be­teiligten für eine Wiederbeteiligung 2016 aus“, zog Heiko Könicke, Geschäftsführer der veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, eine rundum positive Bilanz.

Rahmenprogramm bot großen Mehrwert

Das Ziel, stärker auf die Zielgruppen „Architektur und Ingenieurkunst“, „Wohnungs­wirtschaft“ „Baugewerbe“ und „Industriebau“ einzugehen, wurde nicht nur durch das Ausstellerangebot, sondern auch durch das Rahmenprogramm erreicht. Rund ein Drit­tel der Besucher nutze die Messe zur Weiterbildung. Am Tag der Architektur kamen über 1.000 Teilnehmer zum internationalen Architekturkongress „Neues Bauen mit Stahl - Freies Gestalten in der modernen Architektur“:

Am Tag der Wohnungswirtschaft diskutierten Experten in einem Symposium neue Marktchancen und politische Herausforderungen. Michael Groschek, Minister für Bau­en, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, betei­ligte sich an der Podiumsdiskussion „Impulse für den Wohnungsbau“. Der erste Indus­triebaukongress zählte 180 Teilnehmer. Nachhaltiges Bauen mit dem Rohstoff Holz war das Thema der Holzbau-Fachtagung mit 540 Besuchern.

Gute Stimmung in der Bauwirtschaft

Das nordrhein-westfälische Baugewerbe geht mit Zuversicht in das neue Baujahr. In der Branche geht man davon aus, dass der Umsatz um etwa drei Prozent steigen wer­de - unterstützt vor allem durch den Wohnungsbau. Die beiden Messen DEUBAUKOM und InfraTech würden dazu wohl kräftige Impulse geben, hieß es seitens der Bauge­werblichen Verbände NRW.

Die gute Konjunkturlage bestätigten die Messebesucher. Mehr als die Hälfte bewertete die derzeitige bauwirtschaftliche Situation als gut oder sehr gut.

Nächster Termin

Die nächste DEUBAUKOM soll vom 13. bis 16. Januar 2016 in der Messe Essen stattfinden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Impressum | Datenschutz © 1997-2018 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)
ANZEIGE