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Günzburger Steigtechnik GmbH in Munk Group umfirmiert


  

(1.9.2021) Die Günzburger Steigtechnik GmbH macht sich fit für die Zukunft und gibt sich als Munk Group eine frisch ausdifferenzierte Firmenstruktur. Zugleich wird deutlich, dass das Unternehmen in der Hand der Familie Munk bleibt. Diese tritt nun aber sichtbar mit ihrem Namen für das Versprechen „Sicherheit. Made in Germany“ ein und will so die gewachsenen Werte der Günzburger Steigtechnik festigen.

Ferdinand Munk (rechts), Inhaber und Geschäftsführer der Munk Group, mit Schwiegersohn Alexander Werdich, der in die Geschäftsleitung berufen wurde. (alle Fotos © Munk Group) 

Der Zukunftsprozess erfolgt aus einer Position der Stärke heraus: Gerade erst hat das Unternehmen seinen neuen Standort für den Geschäftsbereich Munk Rettungstechnik in Leipheim eröffnet, mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro. Weitere zehn Millionen Euro fließen derzeit in den Ausbau des Hauptsitzes mit dem wichtigsten Geschäftsbereich, der Steigtechnik, in Günzburg.

Der Hersteller aus Bayern ist in den vergangenen Jahrzehnten kräftig gewachsen und versteht sich als Innovations- und Technologieführer in der Steigtechnik. Seit nunmehr vier Generationen bringt das Unternehmen mit seinen mittlerweile 380 Mitarbeitern immer wieder Neuheiten auf den Markt, die sich in der Praxis mit echten Mehrwerten und cleveren Produktdetails durchsetzen.

„Wir machen unser traditionsreiches Familienunternehmen fit für die Zukunft. Und wer uns kennt, der weiß auch: Wenn wir etwas anpacken, dann richtig. Dabei ist es unerlässlich, dass wir die Firmenstruktur an die neuen Herausforderungen anpassen. Nur so können wir das Wachstumspotenzial aller Geschäftsbereiche voll ausschöpfen und uns wirklich zukunftssicher aufstellen“, betont Ferdinand Munk, Inhaber und Geschäftsführer der Munk Group.

Die Sparte Steigtechnik soll auch zukünftig die wichtigste Säule im Fundament der Firmengruppe bleiben; sie trägt nun den Namen „Munk Günzburger Steigtechnik“. Weitere Geschäftsbereiche sind die „Munk Rettungstechnik“, die Dienstleistungs-Sparte „Munk Service“ sowie die Auslandsfirmen. Unter Munk Service sind alle Aktivitäten rund um Montage, Wartung, Reparatur und Prüfung von Steigtechniklösungen, der After Sales Service sowie der Fortbildungscampus gebündelt.

Munk Group: Eine Familie. Ein Name

Mehr denn je setzen der Firmenchef und sein Team bei der neuen Dachmarke auf die Familie: Alle Kinder und Schwiegersöhne von Ruth und Ferdinand Munk arbeiten bereits heute in verschiedenen Funktionen im Unternehmen, Schwiegersohn Alexander Werdich wurde jüngst in die Geschäftsleitung berufen.

Familie Munk 

„Die bewusste Verantwortung der Familie machen wir mit unserem neuen Namen ab sofort noch stärker nach außen sichtbar. Wir Munks stehen heute genauso wie morgen voll hinter unserem Unternehmen, den Beschäftigten und natürlich dem Standort Deutschland. Ganz wichtig ist uns dabei, dass wir unsere traditionellen Werte weiterleben – angepasst an die heutige Zeit“, so Ferdinand Munk weiter.

Benchmarks bei Neuentwicklungen


  

Mehr als 2.500 Produkte gehören zum Standardprogramm der Munk Group, die damit das umfangreichste Vollsortiment an Steigtechniklösungen „Made in Germany“ für den gewerblichen, öffentlichen und privaten Gebrauch anbietet. Die Firmengruppe fertigt ausschließlich in ihrem Heimat-Landkreis Günzburg und gewährt hier auf alle Lösungen aus dem Serienprogramm eine Garantie von 15 Jahren. Als erster Hersteller überhaupt wurde das Unternehmen übrigens vom TÜV Nord mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis „Made in Germany“ auditiert.

Bekannt ist die Munk Group auch für ihre individuellen Son­der­konstruktionen - so entwickelt und fertigt sie zum Beispiel komplexe Arbeitsbühnen und Laufsteganlagen für die Industrie, Dockanlagen für die Luftfahrt oder Montage- und Wartungsbühnen für Busse und Bahnen. „Ganz gleich, ob digital oder live vor Ort: Wir finden für jede Anforderung die ideale Steigtechniklösung. Dabei haben Werte wie Zuverlässigkeit und Kundennähe höchste Priorität, denn wir sind und bleiben auch unter unserer neuen Dachmarke ein Familienunternehmen“, verspricht Ferdinand Munk.

Bild aus dem Beitrag „FlexxLift: Neue, mobile Kleinsthubarbeitsbühne von Günzburger Steigtechnik“ vom 3.12.2020

Rettungstechnik zieht nach Leipheim

Im Geschäftsbereich Rettungstechnik bietet das Unternehmen Steigtechnik und Transportlogistik für den Brand-, Rettungs- und Katastropheneinsatz an. Dazu zählen zum Beispiel Multifunktions-, Steck und Schiebeleitern, Rettungsplattformen, Werkzeugkästen, Gerätehausausstattung sowie eine Vielzahl an Rollcontainern. Die Sparte ist gewachsen und wurde im Rahmen des aktuellen Zukunftsprozesses organisatorisch von den anderen Geschäftsbereichen getrennt. Sie hat außerdem eine neue Heimat bekommen und ist mit 40 Arbeitsplätzen ab sofort im benachbarten Leipheim angesiedelt. Die Rettungstechnik wartet hier mit einer modernen Fertigung, neuen Büroräumen, einem 600 m² großen Showroom sowie einem Trainingscenter für die praktische Ausbildung von Einsatzkräften auf.

Munk Group investiert 20 Millionen Euro

Zehn Millionen Euro hat die Munk Group in den neuen Standort in Leipheim investiert, weitere zehn Millionen fließen aktuell in Erweiterungen am Hauptsitz in Günzburg, speziell in den Geschäftsbereich Steigtechnik. Um ausreichend Platz für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu schaffen und auch die Material- und die Produktionsprozesse zu optimieren, ist hier eine rund 5.000 m² große Produktionshalle mit großzügigen Sozialräumen, einem Säge- sowie Laserbearbeitungszentrum und einer hochmodernen teilautomatisierten Förderanlage für die Materiallogistik im Bau. 

Bild zum Beitrag „Ein-Personen-Gerüst für Arbeitshöhen bis gut 6 m neu von Günzburger Steigtechnik“ vom 10.8.2020

Partner für Arbeitssicherheit

„Alle Maßnahmen sind ein klares Bekenntnis meiner Familie und mir – zum Unternehmen, zu unserem Team, unserer Heimat im Landkreis Günzburg und zu unseren Kunden. Wir wissen, dass Sicherheit ein Grundbedürfnis ist. Und, dass jeder Arbeitsunfall persönliches Leid für die Betroffenen und ihre Familien zur Folge hat. Deshalb wollen wir auch in Zukunft starker Partner für die Arbeitssicherheit sein und stehen persönlich mit unserem Familiennamen für ‚Sicherheit. Made in Germany‘ ein“, sagt Ferdinand Munk und ist bei der Suche nach einem Leitspruch für den Zukunftsprozess bei Antoine de Saint Exupéry fündig geworden. Schon dieser meinte: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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