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Autodesk: Neue Funktionen für Forma und das AEC-Portfolio

(17.04.2026) Autodesk erweitert seine Forma Industry Cloud und das AEC-Portfolio um neue Werkzeuge für die Gebäudeplanung in jeder Phase, engere Cloud-Anbindungen für Revit sowie KI-Unterstützung direkt im Arbeitsablauf.

Sonnenstundenanalyse in Forma Building Design (Bild: Autodesk) 

Forma Building Design: Schematischer Entwurf mit Analysen

Mit Forma Building Design bringt Autodesk ein neues Angebot speziell für die frühe Entwurfsphase. Teams können standortbezogene Projektsets in wenigen Schritten aufsetzen, Grundstücksbedingungen definieren und verschiedene Gebäudeoptionen entwickeln. Design-Automatisierungen unterstützen bei Fassaden, Grundrissen und Einheiten. Kennwerte wie Tageslicht, Sonnenstunden und CO₂-Bilanz lassen sich direkt im Modell prüfen.

Steht eine Entwurfsrichtung fest, lassen sich Projekte als georeferenzierte, native Revit-Modelle übergeben - inklusive Standortkontext und Gebäudeelementen. Der Ansatz ist komplementär gedacht: Forma Building Design für Exploration und Entscheidung, Revit für Ausarbeitung und Dokumentation.

Das Tool ist ab sofort für alle Revit- und AEC-Collection-Abonnenten verfügbar. Autodesk plant Funktionserweiterungen in kommenden Releases. Auch Forma Carbon Insights steht nun sowohl in Forma Building Design als auch in Revit bereit und erlaubt es, CO₂-Erkenntnisse direkt in die Detailplanung zu überführen.

Revit als erster Forma Connected Client

Revit wird als erster von mehreren geplanten „Forma Connected Client” eingeführt – zunächst als Tech Preview. Die tiefere Integration zwischen Desktop und Forma Industry Cloud erlaubt es Teams, in gewohnter Umgebung zu arbeiten und gleichzeitig auf vernetzte Cloud-Workflows zuzugreifen. Daten aus Forma Site Design und Forma Building Design lassen sich ohne manuelle Datei-Exporte übertragen; Kontextinformationen aus dem Forma Data Marketplace sind mit wenigen Klicks einbindbar und Umweltanalysen direkt in Revit durchführbar.

Mit Revit als erstem mit Forma verbundenen Client können Teams Daten aus Forma ohne manuelle Dateiübergaben nach Revit übertragen. Das reduziert Nacharbeit und verbessert die Abstimmung. (Bild: Autodesk) 

Alle Revit-Abonnenten erhalten zudem Zugriff auf Forma Site Design, Forma Building Design, Forma Board und Forma Data Management Essentials. Weitere Neuerungen für Abonnenten:

  • Forma Data Management Essentials ist jetzt auch für Einzel-Abonnements von AutoCAD, Revit und Civil 3D verfügbar.
  • Forma Board ist nun in Forma Data Management und Forma Data Management Essentials enthalten.
  • KI-gestützte Rendering-Funktionen sollen künftig in Forma Board Entwurfsideen aus Skizzen und Bildern veranschaulichen.
KI-gestützte Rendering-Funktionen in Forma Board unterstützen Teams dabei, Entwurfsintentionen aus Skizzen und Bildern zu visualisieren und unterschiedliche Atmosphären, Materialien und Stimmungen einfacher zu erkunden. (Bild: Autodesk) 

Autodesk Assistant: KI direkt im Arbeitsablauf

Mit dem Autodesk Assistant steht Anwendern ab sofort kontextbezogene KI-Unterstützung direkt in Revit zur Verfügung. Das System arbeitet mit konkreten Modellen, Workflows und branchenspezifischem Kontext – es beantwortet nicht nur Fragen, sondern kann auch Aufgaben ausführen und Aktionen über verschiedene Produkte hinweg orchestrieren. Als Tech Preview sind entsprechende Funktionen inzwischen auch in AutoCAD, Civil 3D und InfoWater Pro verfügbar.

Weitere Verbesserungen im AEC-Portfolio

In AutoCAD führt Autodesk mit „Checkout" einen neuen Kollaborationsansatz für gemeinsame DWG-Dateien ein: Anwender reservieren die Geometrie, die sie bearbeiten möchten, arbeiten in isolierten Umgebungen parallel und führen Änderungen anschließend in die zentrale Datei zurück. Auf das Sperren von Zeichnungen kann verzichtet werden.

In Civil 3D stehen optimierte Performance, Automatisierungen und KI-gestützte Insights im Vordergrund. Darunter befindet sich eine Horizontal Regression Analysis mit vortrainierten ML-Methoden für konsistentere Trassierungsergebnisse bei linearen Infrastrukturen.

Im Bereich Wasserwirtschaft wird die Esri-Integration ausgebaut: Esri fungiert künftig als GIS-System of Record für Info360 Asset und Info360 Insight. Mit Network Design in InfoWorks ICM hält zudem ein durchgängiger Workflow Einzug, der catchment-weite Netzplanung und Analyse in einer gemeinsamen Umgebung zusammenführt.

Weitere Informationen können per E-Mail an Autodesk GmbH angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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