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Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2025/26 entschieden

(15.04.2026) Mit dem Bundeswettbewerb HolzbauPlus zeichnet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Bauwerke aus, die Holzbau mit Naturbaustoffen, innovativen Wärmekonzepten und erneuerbaren Energien verbinden. Die Preisträger wurden am 14. April 2026 auf dem 7. Deutschen Holzbaukongress in Berlin geehrt.

Entscheidende Kriterien für die Bewertung waren neben der gestalterischen Qualität und der Verwendung von Holz als tragendes Konstruktionsprinzip u.a. konsequent ressourcenschonende, ökologische Ansätze und die Schaffung eines gesunden Raumklimas. Zugänglichkeit für Instandhaltung und Reparierbarkeit sowie Trennbarkeit, Rückführbarkeit und Recyclingfähigkeit der Materialien waren ebenso ausschlaggebend wie angemessener Flächenverbrauch, effizienter Lebenszyklus des Bauwerks und zukunftsweisende Gesamtkonzepte für nachhaltige Wärmeversorgung und Energienutzung.


Preisträger im Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2025/26

Gewinner Kategorie Klimafreundlicher Neubau: Objekt LIF – Leben im Fläming, Bad Belzig. Vier Häuser und drei Gemeinschaftshäuser bieten Platz für ca. 100 Menschen in allen Lebensphasen. Die Wohnhäuser bestehen jeweils aus einem zwei- und einem dreigeschossigen Gebäudeteil, die über eine Veranda verbunden sind.
Foto: Andreas Friedel
 

Kategorie Klimafreundlicher Neubau

  • Gewinner: LIF – Leben im Fläming, Bad Belzig
    Bauherr: LiF eG Leben im Fläming
    Architekt: Praeger Richter Architekten GmbH
  • Anerkennung: Bürogebäude ZERO in Stuttgart-Möhringen
    Bauherr: EEW GmbH
    Architekt: RIEHLE KOETH
Gewinner Kategorie Bauen im Bestand: Objekt Nordgrün, Karlsruhe. Nach der Aufstockung der zwei Bestandsgeschosse entstanden in Holzbauweise drei neue Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss mit 21 Wohnungen.
Foto: Kim Fohmann
 

Kategorie Bauen im Bestand

  • Gewinner: Objekt Nordgrün, Karlsruhe
    Bauherr: Nordgrün, Inh. Lukas Hechinger
    Architekt: Drescher Michalski Architekten
  • Anerkennung: Mehrzweckhalle Ingerkingen
    Bauherr: Markus Lerch
    Architekt: Kilian Juraschitz
  • Sonderpreis: Museum Historische Oberamteistraße
    Bauherr: Stefan Kotz (Stadt Reutlingen)
    Architekt: Tobias Wulf
Gewinner Kategorie Ländliche Baukultur: Bildungszentrum des Landesverbands für Obstbau, Garten- und Landschaft BW e. V. (LOGL) in Weil der Stadt. Das Hauptgebäude mit Seminarraum, Büros und Bibliothek erinnert ebenso wie das Nebengebäude mit Lager- und Technikräumen in der Bauweise an regionaltypische Holzscheunen. Das Ensemble steht in einem Naturgarten mit Streuobstwiese. Foto: Volker Schrank 

Kategorie Ländliche Baukultur

  • Gewinner: Bildungszentrum des Landesverbands für Obstbau Garten- und Landschaft BW e.V. (LOGL) in Weil der Stadt
    Bauherr: Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V.
    Architekt: lohrmannarchitekten bda
  • Anerkennung: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
    Bauherr: Verein Pfahlbau und Heimatkunde e.V. Unteruhldingen
    Architekt: a+r Architekten
Gewinner Kategorie Kommunale Gebäude: Neue Feuerwache Wegberg. Der langgestreckte Solitärbau in Holzrahmenbauweise erhielt eine Fassade aus feuerbehandeltem, karbonisiertem Holz und eine Zellulosedämmung. Alle Materialien wurden unter Berücksichtigung von Recycling- und Kreislauffähigkeit ausgewählt und können getrennt voneinander rückgebaut werden. Foto: Constantin Meyer 

Kategorie Kommunale Gebäude

  • Gewinner: Neue Feuerwache Wegberg
    Bauherr: Mühlenstadt Wegberg, FB Gebäudewirtschaft, Herr Hans-Josef
    Architekt: Hermann Scheidt, Prof. Frank Kasprusch, Scheidt Kasprusch Architekten GmbH
  • Anerkennung: Haus für Kinder St. Wolfgang
    Bauherr: Gemeinde Mamming
    Architekt: Hrycyk Architekten BDA
  • Sonderpreis: Jahreszeitenhaus im Klimagarten Schwerte
    Bauherr: Stadt Schwerte
    Architekt: Arge New Architekten BDA / Dr. Jutta Albus Architektin BDA

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