Hauraton ist Praxispartner beim InDigWa-Forschungsprojekt
(11.06.2026) Im Rahmen der Morgenstadt-Initiative des Fraunhofer-Netzwerks erproben Städte und Unternehmen in urbanen Reallaboren zukunftsfähige Lösungen für Klimaschutz, Wasserversorgung und Digitalisierung. Hauraton beteiligt sich als offizieller Projektpartner am Forschungsprojekt „Integrierte Digitalisierung der Wasserversorgung” (InDigWa).
Seit November 2025 werden im Wohnbauobjekt der Gewoba im Bremer Quartier Gartenstadt Süd digitale Lösungen für eine zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung erprobt. Hauraton unterstützt die Planung des Regenwassermanagements und liefert Systeme zur Entwässerung, Rückhaltung, Behandlung und Nutzung von Niederschlagswasser. Gemeinsam mit dem Partner RX Watertec wird zudem eine sensorbasierte Steuerung der Regenwasserflüsse im Quartier umgesetzt.
Integriertes Regenwassermanagement als Forschungsschwerpunkt
Vor dem Hintergrund längerer Trockenphasen und vermehrter Starkregenereignisse steht im Reallabor Gartenstadt Süd das Thema Integriertes Regenwassermanagement im Mittelpunkt. Das Projekt InDigWa vernetzt digitale Technologien mit der Nutzung von aufbereitetem Regenwasser; beteiligt sind zehn Partnerfirmen und drei Fraunhofer-Institute.
Kernbestandteil der Untersuchungen sind Neubaumpflanzungen mit datenbasierter Bewässerung. Deren Wachstum wird mit konventionell bewässerten Bäumen verglichen, um Erkenntnisse für eine klimaresilientere Quartiersbegrünung zu gewinnen. Als Wasserquelle dient ein 550 m² großer versiegelter Quartiersparkplatz. Das Niederschlagswasser wird über 19 m Drainfix-Clean-Rinnen mit dem Filtersubstrat Carbotec 100 erfasst und gereinigt, bevor es in einem Flachtank Neo mit 5 m³ Volumen gespeichert wird.
Oberflächenfiltration: Drainfix Clean mit Carbotec 100
Das System kombiniert Rückhaltung und Behandlung in einem integrierten Aufbau. Schadstoffbelastetes Niederschlagswasser von Verkehrsflächen wird oberflächennah erfasst und durchströmt ein speziell abgestimmtes Filtersubstrat. Das Wirkprinzip der Oberflächenfiltration hält Schwermetalle und Mikroplastik an der Substratoberfläche zurück; gelöste Stoffe werden durch Adsorption dauerhaft gebunden. Das gereinigte Wasser steht anschließend für die bedarfsgerechte Baumbewässerung zur Verfügung.
Platzsparende Speicherlösung: Flachtank Neo
Der Flachtank Neo aus dem Rewatec-Sortiment dient als zentrale Speichereinheit. Durch die flache Bauweise reduzieren sich Einbautiefe und Erdaushub erheblich. Das bionische Design spart Material und gewährleistet Stabilität bei geringem Gewicht; robuste und elastische Tankwände sichern eine dauerhafte Nutzung. Überschüssiges Wasser kann durch den Einsatz gedrosselt an die Kanalisation abgegeben werden.
Sensorik ermöglicht datenbasierte Steuerung
Gemeinsam mit RX Watertec wird ein System zur kontinuierlichen Erfassung von Umwelt- und Betriebsdaten betrieben: Sensoren messen Bodenfeuchte, Niederschlag und Wasserstände im Speicher.
Die Daten fließen in eine bedarfsgerechte, standortgenaue Steuerung der Baumbewässerung ein und schaffen Transparenz über den Wasserhaushalt im Quartier.
Projektvorstellung: Integrierte Digitalisierung der Trinkwasserversorgung (InDigWa)
Weitere Informationen können per E-Mail an Hauraton angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
- Hauraton GmbH & Co. KG
- RX-WATERTEC GmbH
- Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Morgenstadt Initiative
- GEWOBA Aktiengesellschaft
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- Regenwassermanagement für Sportanlagen: Konzepte für Entwässerung und Reinigung (10.11.2025)
siehe zudem:
- GaLaBau, Regenwasserbewirtschaftung und Entwässerung auf Baulinks
- Literatur / Bücher über Schwammstadt bei Amazon




