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24. Student:innen-Förderpreis des BDB: Das sind die Preisträger

(10.06.2026) Im Rahmen des HCU x BDB-Dialogs 2026 in Hamburg hat der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) die Preisträger des 24. Student:innen-Förderpreises ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Mit dem Wasser planen und bauen” und widmete sich aktuellen Fragestellungen rund um Wasserknappheit, Hochwasserschutz, Klimawandel und resiliente Infrastrukturen. Mehr als 150 Arbeiten von über 60 Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden eingereicht.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. BDB Student:innen-Förderpreises 2026 bei der Preisverleihung in Hamburg. (Bild: Gerlinde Wolf, Schwall / BDB) 

Förderpreis Gebäude

Architektur als Wasserspeicher

Im Bereich Gebäude wurde Alicia Meier von der TU Delft für ihre Masterarbeit „Can Aigua” ausgezeichnet. Der Entwurf eines Badehauses im mallorquinischen Valldemossa versteht Architektur als System zur Aufnahme, Speicherung und Nutzung von Wasser und verbindet räumliche, soziale und ökologische Aspekte. 

Förderpreis Gebäude: Alicia Meier für ihre Masterarbeit „Can Aigua“ (Bild: BDB) 

Förderpreis Ingenieurbau / Konstruktion

Schwimmende Energieinfrastruktur

Den Förderpreis im Bereich Ingenieurbau / Konstruktion erhielt Luis Navarro Preuß von der Universität Innsbruck für seine Diplomarbeit „SUFES – symbiotic urban floating energy storage”. Das Konzept entwickelt eine schwimmende Energieinfrastruktur, die elektrische Energie über veränderte Wasserhöhen speichert und neue Ansätze für die Verbindung von Energieversorgung und urbanen Wasserräumen untersucht. 

Förderpreis Ingenieurbau / Konstruktion: Luis Navarro Preuß für seine Diplomarbeit „SUFES – symbiotic urban floating energy storage” 

Ein Sonderpreis in derselben Kategorie ging an Linus Starmann von der Technischen Universität Braunschweig für „boi breem 90.0”. Die Arbeit beschreibt eine schwimmende Hafenboje als automatisierten Container-Umschlagplatz und verknüpft Themen wie Logistik, Klimawandel, Automatisierung und Geopolitik.

Sonderpreis Ingenieurbau/Konstruktion: Linus Starmann für „boi breem 90.0“ (Bild: BDB) 

Förderpreis Landschafts- und Städtebau

Leonie Hartung von der Universität der Künste Berlin erhielt den Förderpreis für ihre Masterarbeit „The River and the Risk”. Die Arbeit untersucht Hochwasserschutz und räumliche Gestaltungsmöglichkeiten im Ahrtal nach der Hochwasserkatastrophe von 2021 und entwickelt auf Grundlage umfangreicher Vor-Ort-Recherchen fünf Zukunftsszenarien für das Tal.

Förderpreis Landschafts- und Städtebau: Leonie Hartung für „The River and the Risk” (Bild: BDB) 

Sonderpreis

Ein weiterer Sonderpreis ging an Enrico Bischoff von der TU Dresden für die Bachelorarbeit „Wasser in der Stadt – eine akustische Annäherung“. Die Arbeit nähert sich dem Thema Wasser über Klang und Wahrnehmung und übersetzt urbane Wasserphänomene in eine interaktive Installation.

Sonderpreis für Enrico Bischoff (TU Dresden): Die Arbeit „Wasser in der Stadt – eine akustische Annäherung“ untersucht Brunnen im Stadtraum als akustische und räumliche Phänomene. (Bild: BDB) 

Anerkennungen erhielten Lisa Engel und Kristin Rodemann von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe für ihre Arbeit „Schutz schafft Raum zum Leben: Gestaltung als Brücke statt Wasser als Grenze” sowie Carmina Henzler Carrascal von der Universität der Künste Berlin für „Rosa Rohre – Eine Reaktivierung des Neuköllner Wasserturms”.  Nach Angaben des BDB zeigen die ausgezeichneten Arbeiten die Bandbreite aktueller Lösungsansätze im Umgang mit Wasser als planerischer und gestalterischer Ressource. Wasser werde zunehmend zu einem zentralen Ausgangspunkt für die Entwicklung resilienter und nachhaltiger Lebensräume. 

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